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Franz von Baader
* 27.03.1765 - † 23.05.1841
Zitate von Franz von Baader
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Jede neue und ohne unser Zutun oder Verdienst uns entstandene Liebe, die religiöse nicht ausgenommen, ist wie ein neugebornes Kind, zart, aber gebrechlich und der sorgfältigen Pflege bedürftig.Überall nämlich sehen wir das Leben aus der Tiefe emporsteigen, ein Niedrigeres, dem Ansehen nach Schlechteres, weil selbst Unscheinbares dem Höhern, Edleren aus ihm Hervorkommenden vorgehen.Ich nenne das Weib darum die Bewahrerin der Liebe, weil bekanntlich beim Manne nicht die Liebe, sondern die Lust die Initiative hat, welcher Lust die Liebe nur folgt.Zum Liebesdienst oder zum Dienst mit Liebe ist aber niemand zu groß noch zu klein, denn auch Gott dient, wie die Schrift sagt, dem ihm willig und aufrichtig Dienenden.Lieben ist Gernetun, Leiden und Entbehren für den Geliebten, und wer nichts mehr für ihn zu tun, zu entbehren und zu leiden hätte oder wüsste, der hörte auf zu lieben.
