Zur Auswahl der vorhandenen Texte ![]()
Friedemann Spicker
* 26.02.1946
Zitate von Friedemann Spicker
Insgesamt finden sich 139 Texte im Archiv.
Es werden maximal 10 Texte, täglich wechselnd, angezeigt.
Schlaflos. Dann der voreilig falsche Satz: Es raubt mir den Schlaf. Dann Schlafraub und Schlafdiebstahl bedacht. Dann hoffnungsschlaflos.
Quelle: "Grundbuch"
© Friedemann Spicker - 2002-2006.Er weckte den Anschein. Beide hellwach.
Quelle: "Grundbuch"
© Friedemann Spicker - 2002-2006.Nur die Weißheit des Melancholikers erheitert ihn noch.
Quelle: "Grundbuch"
© Friedemann Spicker - 2002-2006.Glauben wir an die Aufklärung!Die offengelesene Broschur und wabi und sabi. Gebrauchsspurenleser.
Quelle: "Grundbuch"
© Friedemann Spicker - 2002-2006.Der biologisch abgerichtete Oberstudienrat mit seiner biologisch zugerichteten Ehefrau in der biologisch eingerichteten Ferienwohnung vor dem biologisch hingerichteten Lamm.
Quelle: "Grundbuch"
© Friedemann Spicker - 2002-2006.Wenn dir der Alterungsprozeß gemacht wird: tu keinen Satz mehr.
Quelle: "Grundbuch"
© Friedemann Spicker - 2002-2006.Er saß ihr Rede. Und Antwort?Wir leisten, was wir uns leisten.
Quelle: "Grundbuch"
© Friedemann Spicker - 2002-2006.Aberneue Naturdichtung in 3 Folgen und 1 Kon-Sequenz Die MOM-Vase, kleinstes Marmorbecken, aus dem der Stiel Wasser saugt, hineingesteckt die Halterung für die eine Blume. Am Morgen ist das Becken leer, die Tulpe hängt wie geköpft über den Haltebogen hinunter. Aufs neue das Becken gefüllt, gegen jede Erwartung; und nach zwei Stunden steht sie aufgerichtet und straff für zwei Tage. Wasser ist ein Gedicht, was Wunder?
Quelle: "Grundbuch"
© Friedemann Spicker - 2002-2006.
