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Samuel Beckett

* 13.04.1906 - † 22.12.1989


Samuel Beckett wurde am 13. April 1906 in Dublin geboren und wuchs in einem brgerlich- protestantischen Elternhaus auf. Sein groes Sprachtalent viel schon 1923 auf, als Beckett sein Studium der Romanistik am Trinity Collage in Dublin begann.

1928 ging er nach Paris und arbeitete als Englischlektor an der Ecole Normale Superieure. Hier lernte er auch James Joyce kennen und unter dessen Einfluss entstanden seine ersten Gedichte und Kurzgeschichten.

1937, nach lngeren Aufenthalten in Deutschland und einem Leben am Rande des Existenzminimums, geplagt von schweren Alkoholproblemen und Depressionen, lie er sich endgltig in Paris nieder und lernte seine Lebensgefhrtin kennen, die Pianistin Suzanne Dechevaux-Dumesnil.

1940 schloss er sich der Rsistance an und konnte sich nur durch Flucht nach Sdfrankreich der Verhaftung durch die Gestapo entziehen. Hier, im Roussillon, begann er seinen Roman "Watt", den er 1946 in Paris beendete.

Ende der 40er Jahre, inzwischen schrieb Beckett in franzsischer Sprache, entstanden seine Hauptwerke : die Romantrilogie "Molloy" (1948) sowie die Theaterstcke "Warten auf Godot" (1948) und "Endspiel" (1954-56), das er als sein bestes Werk ansah. "Warten auf Godot" (1953 uraufgefhrt) hatte ihn berhmt gemacht: Der Begriff "Theater des Absurden" war etabliert.

1969 erhielt Samuel Beckett den Literaturnobelpreis "fr eine Dichtung, die in neuen Formen des Romans und des Dramas aus der Verlassenheit des modernen Menschen ihre knstlerische berhhung erreicht", an der Verleihung nahm er jedoch nicht teil und verschenkte so das Preisgeld.

Samuel Beckett starb am 22. Dezember 1989 in Paris, wenige Monate nach seiner Frau Suzanne, neben der er auf dem Pariser Friedhof Montparnasse beigesetzt wurde.



Zitate von Samuel Beckett


Die 6 Aphorismen dieses Autoren drfen auf Grund der Beschrnkungen durch das Urheberrechtsgesetz erst nach dem 01.01.2060 verffentlicht werden!


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Illustration mit dem Titel: Watt
"Watt"
Illustration von Michael Blmel