Zur Auswahl der vorhandenen Texte ![]()
George Gordon Noel Byron
* 22.01.1788 - † 19.04.1824
Zitate von George Gordon Noel Byron
Insgesamt finden sich 44 Texte im Archiv.
Es werden maximal 5 Texte, täglich wechselnd, angezeigt.
In mir ist Nacht
In mir ist Nacht - oh, schnell besaite
die Harfe, die den Gram bezwingt;
erweckt von leisen Fingern, gleite
der Schall, der süß und schmelzend klingt.
Wenn noch dies Herz nach Hoffnung ringt,
Dein Zauberton läßt sie erblühn;
Wenn Träne noch im Aug entspringt,
sie fließt, anstatt im Hirn zu glühn.
Wild sei und tief der Töne Fluß,
kein Lied, von Glück und Lust verklärt:
Ich sag dir, daß ich weinen muß,
sonst springt dies Herz, von Qual verzehrt;
denn sieh´, es ward von Gram genährt.
Schlaflos und schweigend kämpft´ es lang;
Nun hat es seinen Kelch geleert,
und bricht - oh, schmelz es im Gesang!Denken ist die Zauberei des Geistes.Jemals Dich zurückzubringen,
das vermag kein Wunsch, kein Wort.
Aber die Gedanken dringen
zu uns - keiner weist sie fort.Briefe schreiben ist die einzige Möglichkeit, Einsamkeit und Geselligkeit zu verbinden.Gleichgültigkeit bringt wenigstens kein Leid, Und Enthusiasmus wird in feinen Kreisen Einfach Betrunkenheit der Seele heißen.
