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E.E. Cummings

* 14.10.1894 - † 03.09.1962


Edward Estlin Cummings wurde am 14. Oktober 1894 in Cambridge, Massachusetts, geboren. Sein Vater war Soziologieprofessor an der Universitt von Harvard und ein angesehener Geistlicher. Cummings zeigte schon sehr frh ein groes Interesse an der Poesie und erhielt die volle Untersttzung und Ermutigung seiner Eltern. Von 1911 bis 1915 studierte er in Harvard Literatur und schrieb tglich. Er trat schlielich dem Redaktionskomitee der monatlich erscheinenden Universittszeitung bei, wo er mit seinen engsten Freunden S. Foster Damon und John Dos Passos zusammenarbeitete und in dieser Zeitung erscheint 1912 erstmals ein Werk von ihm.

In seinem letzten Studienjahr faszinierte sich Cummings immer mehr fr die Avangardische Kunst, dem Modernismus und dem Kubismus. Dieses Interesse wird in seiner Dissertation "The New Art", die er 1915 zu seiner Graduierung schrieb, sichtbar. Er schrieb ber Gertrude Stein, Ezra Pound, Amy Lowell, und Pablo Picasso, die den Modernismus priesen. Auerdem begann er Elemente diesen Stils mit seiner eigenen Poesie und Malerei zu verbinden. Ein Jahr spter erhielt er den M.A. fr seine englischen und klassischen Studien in Harvard.

Seine ersten Gedichte wurden 1917 im Gedichtband "Eight Harvard Poets" publiziert. In seinen Werken war hufig ein kleines "i" zu finden, das zum Markenzeichen von Cummings wurde. Der Redakteur seines Buches aber dachte, dies wre ein typographischer Fehler und berichtigte diesen.

1917 ging Cummings nach New York und arbeitete dort kurz bei einer Versandfirma und begann bald voll mit der Arbeit an seiner Dichtung und Kunst. Whrend des I. Weltkrieges bot sich Cummings fr die Franzsische Basis Norton- Harjes als Sanitter an.

Bei seiner Ankunft in Paris war Cummings ganz fasziniert von der unkonventionellen Atmosphre der Stadt und deren Reichtum an Kunst und Knstlern. Besonders beeindruckten ihn die Skizzen von Pablo Picasso, dessen kubistische Technik spter viele seiner Werke formte.

Aufgrund eines Missverstndnisses kam Cummings fr vier Monate in ein Internierungslager in der Normandie, weil man ihn des Verrats verdchtigte und er verffentlicht diese Erfahrungen 1922 in seinem Werk "The Enormous Room".

Cummingss Vater benutzte seine Beziehungen zur Regierung und so kam er am Neujahrstag 1918 wieder frei. Unmittelbar nach seiner Freilassung ging Cummings zurck nach New York und verbrachte ungefhr ein Jahr in Camp Danvers, Massachusetts.

Am 20. Dezember 1919 wird seine Tochter Nancy von seiner Verlobten Elaine Orr [Thayer] geboren. Am 19. Mrz 1924 heiratet er Elaine Orr, aber schon am 4. Dezember des gleichen Jahres lassen sich die beiden wieder scheiden.

Nach dem I. Weltkrieg studierte Cummings Kunst in Paris und sein erstes Werk "Tulips and Chimneys" erschien 1923. Whrend der Jahre von 1920 bis 1930 reiste er weit durch Europa und lebte abwechselnd in Paris und New York und machte gleichzeitig Karriere als Dichter und Maler.

1925 erhielt Cummings den Dial Award und gleichzeitig erschien sein Werk "XLI Poems". Ebenfalls 1925 starb Cummings Vater. Von 1925 bis 1927 schrieb er fr die Zeitschrift "Vanity Fair" und andere Zeitungen Essays.1927 heiratet Cummings Anne Barton und sein Werk "Him" wird publiziert.

1931 besuchte Cummings politisch liberal und mit linksgerichteten Tendenzen die Sowjetunion um herauszufinden, wie dort das Programm der Regierung die Kunst zu subventionieren funktioniert. Sein 1933 erschienenes Werk "Eimi", das eine ausgedehnte Fassung seines Reisetagebuches ist, drckt seine tiefe Enttuschung aus und ist gleichzeitig eine Anklage am Mangel persnlicher und knstlerischer Freiheit die er dort antraf. Ebenfalls 1933 erscheint sein Werk "The Red Front".

1932 heiratet Cummings Marion Morehouse, obwohl die Scheidung von Anne Barton erst am 31. August 1934 genehmigt wurde.

In den folgenden Jahren publiziert Cummings zahlreiche Werke, so zum Beispiel 1935 "Tom und no thanks", 1938 "Collected Poems", 1940 "50 Poems" und 1944 "1 x 1". 1945 schreibt er die Einleitung zur Karikaturserie "Krazy Kat" und 1946 publiziert er sein Werk "Santa Claus (A Morality)".

1947 starb Cummings Mutter Rebecca Haswell Clarke. 1950 tritt Cummings der Amerikanischen Akademie der Dichter bei und verffentlicht sein Werk "Xaipe".

Fr seine gesamte Arbeit erhielt Cummings mehrere Auszeichnungen. So erhielt er 1944 den Shelley Memorial Preis fr Dichter.

Fr das Universittsjahr 1952/53 erhielt er die Charles Eliot Norton Professur in Harvard.

Cummings schrieb zahlreiche Prosawerke, Dramen und ein Ballettstck. Den Hhepunkt seiner Karriere erreichte Cummings in den Jahren von 1940 bis 1950 und gab Literaturlesungen fr Collegestudenten bis an sein Lebensende.

1953 publiziert Cummings sein Werk "i:six Nonlectures" und ein Jahr spter "Poems 1923-1954", fr das er 1955 den Nationalen Buch Preis erhielt. 1957 erhielt er den "Bollingen Award" und den "Boston Arts Festival Award". 1958 publiziert er "95 poems" und "E. E. Cummings: A Miscellany".

Edward Estlin Cummings starb am 3. September 1962 in North Conway, New Hampshire, an einer Gehirnblutung.

Nach seinem Tod erscheinen weitere Werke Cummings, wie zum Beispiel "Adventures in Value" (1962), "73 poems" (1963), "Fairy Tales" (1965), "Selected Letters of E. E. Cummings" (1969) und " Complete Poems: 1913-1962" (1972).



Zitate von E.E. Cummings


Die 5 Aphorismen dieses Autoren drfen auf Grund der Beschrnkungen durch das Urheberrechtsgesetz erst nach dem 01.01.2033 verffentlicht werden!


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