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René Descartes

* 31.03.1596 - † 11.02.1650


Der französische Naturwissenschaftler und Philosoph, geboren am 31. März 1596 in La Haye-Descartes, stammte aus einer adeligen Familie der Toraine und besuchte das Jesuitenkollegium von La Flèche, wo er seine Vorliebe für Mathematik, verbunden mit Skepsis gegen alle anderen Wissenschaften, entwickelte.

Nach seinem Studium zog er - in militärischen Diensten Nassaus und Bayerns - bis 1629 durch ganz Europa. Dann ließ er sich in Holland nieder, um in Ruhe seinen Forschungen nachgehen zu können. Sein erstes Werk sollte den Titel "Die Welt" tragen und war fast vollendet, als er von der Verurteilung Galileis (1633) erfuhr, er vernichtete die Schrift, um einem ähnlichen Konflikt zu entgehen. Königin Christine von Schweden, die seine Werke kannte und mit ihm in Briefwechsel stand, holte ihn nach Schweden, wo er nach kurzem Aufenthalt am 11. Februar 1650 in Stockholm starb.

In den "Meditationen über die metaphysischen Grundlagen der Philosophie" hatte Descartes festgestellt, dass in allem Zweifel das zweifelnde Denken seiner eigenen Realität bewusst sei. Mit dieser Einsicht glaubte er einen archimedischen Punkt gefunden zu haben, von dem aus er in der Lage war, "Wahrheit" zu erkennen : "Ich denke, also bin ich". Descartes` mathematische Leistung ist die Erfindung der analytischen und Koordinatengeometrie, die in engem Zusammenhang mit seinen Vorstellungen von Raum und Zeit stehen.



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