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Erich Fried

* 06.05.1921 - † 22.11.1988


Erich Fried wurde am 6. Mai 1921, als einziges Kind des Spediteurs Hugo Fried und der Grafikerin Nellie Fried (geb. Stein), in Wien geboren.

Sein Vater, selbst gescheitert in seinem Versuch sich als Schriftsteller zu etablieren, brachte seinen Sohn durch Vorlesestunden und Puppentheater früh in Kontakt mit sozialistisch geprägter Literatur. Schon mit fünf Jahren konnte Erich Fried lesen und schreiben. Aus dieser Zeit stammen auch seine ersten dichterischen Versuche.

Auf dem Spielplatz tat sich Fried durch kleine Theaterinszenierungen mit den anderen Kindern hervor, da er wegen einer damals noch nicht therapierbaren Bewegungsstörung beim Spielen meist benachteiligt war. Bei einer dieser Spielplatzproben wurde er vom Regisseur Hans Wachsmann entdeckt und in dessen Theatergruppe aufgenommen. Bis 1927 hat er zahlreiche Auftritte mit der Kinderschauspielgruppe auf verschiedenen Bühnen Wiens und Umgebung.

Ab 1931 besucht Erich Fried das Bundesgymnasium in Wien, das er jedoch 1938 wieder verlassen muss, weil er Angehöriger einer jüdischen Familie ist. Nach dem Anschluss Österreichs wird auch die Familie Fried von der Verfolgungswelle jüdischer Bürger erfasst. Am 24. April 1938 werden Hugo und Nellie Fried, wegen "Vorbereitung zur Devisenverschiebung ins Ausland" von der Gestapo verhaftet. Am 24. Mai 1938 erliegt Hugo Fried den Verletzungen des Verhörs.

Nach diesem Vorfall flüchtete Erich Fried am 4. August 1938 über Belgien nach England ins Exil, wo er in London als Hilfsarbeiter, Milchchemiker, Bibliothekar und als Glasarbeiter arbeitete. Kurz vor Kriegsausbruch konnte er auch seiner Mutter zur Flucht nach London verhelfen. Außerdem verschafft er 73 weiteren Menschen Visa, welche ihnen die Emigration nach England ermöglichen. Während dieser Zeit schloss sich Fried dem "Freien Deutschen Kulturbund" und "Austrian Centre" an, später auch dem "Kommunistischen Jugendverband".

1939 erhält Fried eine Anstellung beim "Jewish Refugee Committee", ebenfalls in diesem Jahr gründet er die Selbsthilfegruppe "Emigrantenjugend". 1940 erscheinen erste Gedichte Frieds in Exilzeitschriften. Im Oktober 1941 führt die österreichische Exil-Bühne "Laterndl" Frieds Einakter "Ring-Rund" auf.

1942 stirbt Frieds Großmutter Malvine im KZ Auschwitz und sein Dichterfreund Hans Schmeier begeht 1943, im Londoner Exil, Selbstmord. Ebenfalls in diesem Jahr tritt Fried, wegen der zunehmenden Stalinisierung, aus dem "Kommunistischen Jugendverband Österreichs" aus.

Am 14. Januar 1944 heiratet Erich Fried in erster Ehe Maria Marburg und am 31. Mai diesen Jahres wird sein Sohn Hans geboren. Im gleichen Jahr erscheint sein erster Gedichtband, die antifaschistische Lyriksammlung "Deutschland", im Exilverlag des österreichischen PEN.

Nach Kriegsende 1945 wird Fried Mitarbeiter an dem vom englischen Central Office of Information herausgegeben Magazin "Neue Auslese", für das er bis 1949 tätig ist, und ab 1946 auch für die Zeitschrift "Blick in die Welt". Ebenfalls 1946 begann Fried mit seiner Arbeit am Roman "Ein Soldat und ein Mädchen". In diesem Jahr kommt es zur Trennung von seiner Frau Maria und deren Ehe wird 1952 geschieden.

1947 ist Fried Initiator für den Zusammenschluss einiger jüdischer Exil-Schriftsteller. Von 1949 bis 1950 arbeitet Fried als Redakteur für die Zeitschrift "Blick in die Welt" und ab 1950 als freier Mitarbeiter beim "German Service" der BBC. 1952 erhält Fried eine Festanstellung als "Programme Assistant" beim "German Soviet Zone Programme" der BBC.

Am 17. Oktober 1952 heiratet Fried in zweiter Ehe Nan Spence-Eichner, die ihm am 4. August 1958 seinen Sohn David und am 16. Mai 1961 seine Tochter Katherine gebar.

1953 unternimmt Fried eine Reise nach Berlin und am 10. März 1954 wird das Hörspiel von Dylan Thomas "Under Milk Wood" in der Übersetzung von Fried erstmals beim BBC gesendet. In den Jahren von 1955 bis 1957 ist Fried Mitarbeiter der Zeitschrift "Texte und Zeichen". Am 22. Dezember 1956 feierte "Unter dem Milchwald" von Dylan Thomas in Frieds Übersetzung am Schiller-Theater Berlin seine Premiere. 1960 wird Frieds Roman "Ein Soldat und ein Mädchen" veröffentlicht.

1962 verlässt Nan Fried ihren Mann Erich, die Ehe wird 1965 geschieden, und im April diesen Jahres besucht Fried, erstmals nach seiner Flucht 1938, Wien.

Am 9. Mai 1963 findet in Bremen die erste Aufführung einer Shakespeare - Übersetzung Frieds statt. Ebenfalls in diesem Jahr wird Fried Mitglied der "Gruppe 47" und nimmt im September 1964 an dessen 26. Tagung in Sigtuna, Schweden, teil.

Am 10. August 1965 heiratet Fried in dritter Ehe Catherine Boswell und am 28. Oktober wird seine Tochter Petra geboren. Im November diesen Jahres nimmt Fried an der 27. Tagung der "Gruppe 47" in Berlin-Wannsee teil und am 13. November wird ihm im Stuttgarter Neuen Schloss der "Schiller-Gedächtnispreises des Landes Baden-Württemberg" verliehen.

Im April 1966 reist Fried, zur Teilnahme an der 28. Tagung der "Gruppe 47", nach Princeton, USA. Im gleichem Jahr erscheint der Gedichtband "Anfechtungen" mit dem Gedicht "Höre, Israel", gegen die Politik Israels im Sechstagekrieg, das eine Langandauernde öffentliche Diskussion auslöste. In den folgenden Jahren war Fried auf zahlreichen Vortragsreisen, Diskussions- und Solidaritätsveranstaltungen, ergriff in vielen politischen Fragen Partei unter anderem bei Themen zur Pressekonzentration, Unterdrückung des Prager Frühlings, Israel und die Palästinenser, Polizeiübergriffe, Haftbedingungen politischer Gefangener und wurde, als Folge, mit Verleumdungen, Zensur und gerichtlicher Klage überzogen.

Im April des Jahres 1966 reist Fried, zum Besuch des KZs Auschwitz-Birkenau nach Polen und im Oktober nimmt er an der 29. und letzten Tagung der "Gruppe 47" im Landgasthof "Pulvermühle" in Oberfranken teil. Im Januar 1968 entschließt sich Fried, wegen der unveränderten Kalten - Kriegs - Position der BBC, seine Tätigkeit bei dieser aufzugeben. Am 17./18. Februar nimmt Fried am "Vietnam-Kongress" in der TU Berlin und an der abschließenden Großdemonstration teil.

Mit Frieds Unterstützung gelingt es Rudi Dutschke, auf den am 11. April 1968 ein Attentat verübt wurde, und dessen Frau Gretchen, die ab Dezember vorübergehend in Frieds Londoner Wohnung wohnten, eine Einreisegenehmigung nach Großbritannien zu verschaffen. Nach zahlreichen Umzügen seit seiner Ankunft in London bezieht Erich Fried 1969 das Haus 22 Dartmouth Road, das er bis zu seinem Tod bewohnt. Am 21. September werden die Zwillinge Klaus und Tom geboren.

1970 nimmt Fried am Wiener Alternativfestival "Arena 70" und 1971 am Festival "Poetry International" in Rotterdam teil. Am 22. März 1973 wird Fried im Palais Palffy in Wien der "Würdigungspreis für Literatur 1972" übergeben und im Oktober nimmt er am "Literatursymposion 1973" zum Thema "Zweifel an der Sprache" in Graz teil.

1974 wird Fried Mitglied im PEN der Bundesrepublik Deutschland. Am 24. Januar diesen Jahres wird Fried in Hamburg, wegen angeblicher Beleidigung der Berliner Polizei in einem Leserbrief an den "Spiegel", der Prozess gemacht. Der Prozess endet mit einem Freispruch für Fried. Im Februar ist Fried Sachverständiger im Berliner Beleidigungsprozess gegen Klaus Wagenbach, der Prozess endet mit einem Freispruch. Klaus Wagenbach wird in zweiter Instanz als schuldig befunden und verurteilt.

Bei seiner Teilnahme an den Frankfurter "Römerberggesprächen" im Mai 1976 zum Thema "Literatur - Opium ohne Volk", hält Fried die Rede "Literatur und Politik". Während der Beisetzung von Ulrike Meinhof in Berlin, am 15. Mai 1976, wird Frieds Telegramm verlesen, in dem er, obwohl kein Anhänger der "RAF", Ulrike Meinhof als "größte deutsche Frau seit Rosa Luxemburg" bezeichnet.

Im Januar 1977 erhält Fried einen Lehrauftrag an der Universität Gießen. Am 28. März 1977 beteiligt sich Fried am öffentlichen Protest gegen die behördliche Verfolgung des Hamburger Rechtanwaltes und Verteidigers im Stammheim-Prozess Kurt Groenewold. An der Hamburger Universität hält Fried die Rede "Der Fall Kurt Groenewold und die BRD". Am 13. Mai diesen Jahres greifen "Die Zeit" und die "FAZ" Frieds Gedicht "Auf den Tod des Generalbundesanwaltes Siegfried Buback" an, der am 7. April ermordet wurde. Im Juni hält Fried eine Rede zum 10. Jahrestag der Ermordung Benno Ohnesorgs auf einer Demonstration in Berlin.

Im Kieler Landtag kritisiert Ministerpräsident Stoltenberg am 14. Juli 1977 die linkstendenziöse Haltung des NDRs und nennt als Beispiel die am 16. Februar 1977 ausgestrahlte Rundfunkrezension des "Weißbuch zur Rettung der Sprache" (München 1976) Frieds, "dessen skandalöses Gedicht nach der Ermordung Bubacks in der demokratischen Öffentlichkeit nur Verachtung gefunden hat". Im Oktober diesen Jahres legt die CDU eine "Dokumentation" über Zitate zum Terrorismus vor, deren Kapitel "Agitation gegen den freiheitlichen Rechtsstaat" auch Zitate von Fried enthält. Am 12. Oktober wird Fried der "Internationale Verlegerpreis der Sieben" auf der Frankfurter Buchmesse verliehen. In der Bremer Bürgerschaft wird am 3. November ein Missbilligungsantrag der CDU gegen Fried-Gedichte im Schulunterricht vorgebracht. Der Vorsitzende der CDU-Fraktion Bernd Neumann erklärte: "...so etwas würde ich lieber verbrannt sehen..."! Am 28. November 1977 geht ein Schreiben des bayrischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultur an einen Dortmunder Schulbuchverlag, in dem für die erneute Zulassung eines Deutsch-Lesebuchs in Bayern, die Herausnahme bzw. Ersetzung von Texten Erich Frieds, Günter Wallraffs, Wolf Biermanns und Hubert Fichtes gefordert wird.

Fried, der gegenüber dem politischen Gegner stets liebenswürdig und verständnisvoll war, hatte schnell mehr Feinde, als er lieben konnte. 1977 erhält Fried, für sein Buch "100 Gedichte ohne Vaterland", das im folgendem Jahr in sieben Sprachen (in den Preisstiftenden Verlagen) erscheint, den "Prix International des Editeurs". Es wurde das erste erfolgreiche Buch, das lediglich von dem 1979 erschienenen Band "Liebesgedichte" übertroffen wurde.

Im Januar 1978 nimmt Fried am "Vierten Literaturgespräch" in Bremen zum Thema "Gewalt als Provokation der Literatur" teil. Während der Festveranstaltung zum 70. Geburtstag von Helmut Gollwitzer am 29. Dezember 1978 in der FU Berlin hält Fried die Rede "Wie sah der antifaschistische Kampf aus und wie sollte er heute aussehen". 1979 erscheinen Frieds "Liebesgedichte" und im Juni nimmt er am "Primo festival internazionale dei poeti" in Rom/Castelporziano teil.

Im Januar 1980 nimmt Fried an der Beerdigung Rudi Dutschkes in Berlin teil. Während seiner Teilnahme am 3. Österreich-Gespräch über Literatur "Vom Schreiben und vom Lesen" im April 1980 in Wien, hält Fried einen Vortrag "Zur Österreichischen Literatur seit 1945". Im Mai diesen Jahres reist Fried zu Teilnahme an den 7. Römerberggesprächen" nach Frankfurt/Main und im September wird ihm der "Literaturpreis der Stadt Wien" verliehen.

Am 6. März 1981 nimmt Fried am "Ersten Österreichischen Schriftstellerkongress" teil, wo er den Vortrag "Die Freiheit zu sehen, wo man bleibt" hält. Im Dezember diesen Jahres nimmt Fried an der Ost-Berliner "Begegnung zur Friedenförderung" teil.

1982 erlangt Fried die österreichische Staatsbürgerschaft zurück, behält zugleich aber die im Oktober 1949 erhaltene britische Staatsbürgerschaft bei. Im März 1982 wird Fried in London erstmals wegen seines Krebsleidens operiert. Am 6. Juni 1982 stirbt Frieds Mutter Nellie Fried. Nach einigen Monaten Krankenhausaufenthalt hält Fried auf der Abschlusskundgebung der Demonstration "Israelis raus aus dem Libanon" am 25. September 1982 in Bonn eine Rede. Im Dezember diesen Jahres nimmt Fried am 7. Internationalen Autorenseminar der Alten Schmiede in Wien "Über Erich Fried" teil.

Am 26. Januar 1983 wird Fried der "Bremer Literaturpreis" verliehen. Im Mai des Jahres nimmt Fried am Symposium "Literatur und Macht" an der Wiener Universität teil, wo er seinen Vortrag "Was soll und kann Literatur verändern?" hält. Ebenfalls in diesem Jahr hält er während der Frankfurter "Römerberggesprächen" die Rede "Warum und zu welchem Zweck betreiben wir Kulturzerstörung?".

Im Oktober des Jahres 1984 unternimmt Fried eine Lesereise durch Österreich und hält am 26. Oktober zum Österreichischen Nationalfeiertag im Wiener Volkstheater die Rede "Einige Worte zu Österreichs kultureller Eigenart".

Im April 1985 erhält Fried seine Dozentur an der "Deutschen Sommeruniversität" (Toskana). Gemeinsam mit Erwin Ringel hält er am 23. April einen Vortrag zum Thema: "Der Beitrag der Tiefenpsychologie und der Dichtung zum Frieden" in Wien. Von Juli bis September 1985 hält sich Fried zu seiner zweiten Krebsoperation in London auf. Im Oktober erhält Fried das "Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien" und nimmt am 18. November am Wiener Symposium "Literatur und Öffentlichkeit", mit der Rede "Veröffentlichungen und Verheimlichungen", teil. Im Dezember diesen Jahres entbrennt ein öffentlicher Streit um die Vergabe des "Großen Österreichischen Staatspreises".

1986 veröffentlichte Fried, in der losen Form von 29 Prosastücken, seine Erinnerungen "Mitunter sogar Lachen". Im April 1986 unternimmt Fried eine Lesereise durch die DDR. Am 29. April wird Fried der neu eingerichtete "Österreichische Staatspreis für Verdienste um die österreichische Kultur im Ausland" übergeben. Im Mai wird die Ausstellung "Die Vertreibung des Geistigen aus Österreich" in Salzburg eröffnet, während der Fried eine ebenso betitelte Rede hält. Am 27. Juni nimmt Fried erneut am Festival "Poetry International" in Rotterdam teil. Am 30. November 1986 weilt Fried zur Lesung "Wider die offizielle Lesart" im deutschen Theater Berlin, in der DDR und am 14. Dezember wird ihm die "Carl-von-Ossietzky"-Medaille in Berlin verliehen.

1987 wird Fried der "Goldene Schlüssel der Stadt Smederevo" (Jugoslawien) verliehen und im März unternimmt er eine erneute Lesereise durch die DDR. Fried hält am 13. September 1987 die Eröffnungsrede beim Internationalen Brucknerfest in Linz.

Am 17. Oktober 1987 findet anlässlich der Verleihung des "Georg-Büchner-Preises" ein Festakt im Darmstädter Staatstheater statt. Die Laudatio hält Herbert Heckmann. Frieds Dankesrede wird mit großem Beifall wie auch mit Pfiffen und Buh-Rufen bedacht. Anschließend kommt es zum Eklat, als OB Metzger unter anderem von "doppelter Moral" spricht und sinngemäß erklärt, Fried hätte aufgrund seiner überzogenen Kritik an der BRD den staatlich geförderten Preis nicht annehmen dürfen, woraufhin der Preisträger und ein Großteil der Gäste den Saal verlassen, nach Intervention Heckmanns aber zurückkehren. Als Vorjahrespreisträger hält Fried am 19. Dezember 1987 die Laudatio auf die Mutlanger Richter, denen die "Carl-von-Ossietzky"-Medaille in Berlin verliehen wird.

Im Januar 1988 wird Fried die Ehrendoktorwürde der Universität Osnabrück (Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft) verliehen. Anlässlich der Eröffnung des Studiengangs Literaturübersetzen an der Uni Düsseldorf hält Fried am 26. Januar den Festvortrag "Übersetzen oder Nachdichten?". NRW-Kultusminister Hans Schwier (SPD) verteidigt im August 1988 Frieds Gedicht "Wo liegt Nicaragua", das die NRW-CDU an den NRW-Schulen verbieten will. Am 16. Oktober 1988 weilt Fried erneut zu einer Lesung im überfüllten Deutschen Theater und der anschließenden Premiere eines Filmportraits Erich Frieds von Roland Steiner (DEFA), in Berlin / DDR.

Während der Aufnahmen bei "1plus", dem Kulturprogramm der ARD, für die Sendung "Pluspunkte" zum Thema "Reichskristallnacht 1938", wird Fried aus den Dreharbeiten heraus in ein Krankenhaus in Baden-Baden eingeliefert. Am 4. November wird Fried in Baden-Baden erneut wegen seines Krebsleidens operiert. Nach der Operation liegt Fried mehrere Tage im Koma.

Erich Fried stirbt am 22. November 1988 und wird am 9. Dezember auf dem Londoner Friedhof "Kensal Green" beigesetzt.



Zitate von Erich Fried


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