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Lisa Fitz

* 15.09.1951


Lisa Fitz wurde am 15. September 1951, als erstes Kind von Walter Fitz und dessen Ehefrau Molly, in Zürich geboren. Aufgrund einer Blutgruppenunverträglichkeit zwischen Mutter und Kind, erblickte Lisa Fitz bereits im achten Monat das Licht der Welt und wuchs kerngesund, im gemeinsam bewohnten Haus der Eltern und Großeltern, im Wohlsituierten Krailling bei München auf.

Ab 1957 besuchte Lisa Fitz die Volksschule Planegg-Krailling und wechselte 1961 an das Realgymnasium München-Gräfelfing. Lisas ungewöhnliche Lebhaftigkeit die man als Nervosität Fehldiagnostizierte, war der Auslöser, dass die führsorglichen Eltern die siebenjährige zum Yoga-Unterricht schickten. Bereits im Alter von Zehn Jahren erlernte Lisa Fitz das Gitarrenspiel und, durch ihre Eltern und Großeltern ständig mit der Schauspielerei in Berührung, erhielt Lisa Fitz Musik- und Tanzunterricht.

Nach dem Abschluss des Gymnasiums begann Lisa Fitz 1969 an der staatlichen Schauspielschule Ruth von Zerboni ihre Schauspielausbildung, die sie 1972 abschloss.

Ihre Karriere begann als bayerische Pop-Sängerin, mit dem selbstironischen Song "I bin bled" landete Lisa Fitz 1972 ihren ersten Hit. Ebenfalls in diesem Jahr moderierte Lisa Fitz im feschen Dirndl die "Bayerische Hitparade", was sie schlagartig bundesweit bekannt machte. 1974 nahm Lisa Fitz Reißaus vor ihren "Trachtenjugend-Sünden" und profilierte sich fortan als Charakterschauspielerin und Kabarettistin.

1974 begann mit ihrer ersten Rolle im Fernsehfilm "Goldfüchse" ihre Karriere beim Fernsehen, während derer sie in zahlreichen weiteren Fernsehfilmen zu sehen war, unter anderem in "Zeit zum Aufstehen", "Das Nest", Der Wittiber", "Die Leute von Feichtenreut" und "Hildes Endspiel" sowie in dem Kinofilm "Der Neger Erwin" von Herbert Achternbusch. 1976 gab Lisa Fitz ihr erstes Kabarett-Soloprogramm in der Münchner Lach- und Schießgesellschaft unter Leitung von Sammy Drechsel (Eigene Texte, Co-Autor Klaus Peter Schreiner).

1980 heiratete Lisa Fitz den Rockmusiker Ali Khan-Halmatoglu, einen persisch-bayerischen Rockmusiker und Musikproduzenten, und im darauf folgendem Jahr wurde ihr Sohn Nepomuk geboren. Nach acht Jahren Ehe kam es zur Trennung und 1991 wurde die Ehe geschieden.

In den Jahren von 1982 bis 1984 war Lisa Fitz auch auf der klassischen Bühne zusehen, so unter anderem in "Nicht Fisch nicht Fleisch" von Kroetz, unter seiner Regie an den Münchner Kammerspielen, am Volkstheater "Glaube und Heimat", die Titania in Shakespeares "Ein Sommernachtstraum" und die Frau Proctor in Arthur Millers "Hexenjagd".

Neben den Bühnenprogrammen veröffentlicht Lisa Fitz in den Jahren von 1988 bis 1997 ihre literarische Arbeit auch in Buchform, unter anderem erscheinen fünf Satirebücher und ihren Erstlings-Roman "Flügel wachsen nach".

Mit ihrem ersten Soloprogramm "Die Heilige Hur", in dem sie vor allem das Frauenbild der Männer untersucht, begeisterte Lisa Fitz ab 1983 das Publikum über vierhundert mal. Die ab 1987 folgende Rockshow Ladyboss schließt genau an dieses Thema an. Ab 1989 thematisiert Lisa Fitz mit "Geld macht geil" und ab 1994 mit dem Programm "Heil" das Chaos der Deutschen Ordnung. Die Kruzifix-Diskussion in bayerischen Schulen zum Anlass nehmend, kritisiert Lisa Fitz diese ab 1997 in dem unter dem Titel "Kruzifix" zu sehenden Programm. Seit 1998 steht sie mit dem Programm "Wie is'n die in Echt" auf den Bühnen.

Für ihre literarische und darstellerische Arbeit erhielt Lisa Fitz unter anderem den Deutschen Kleinkunstpreis, die Ludwig Thoma Medaille, den Schwabinger Kunstpreis und als erste Frau und Ausländerin den Kabarettpreis Spaßvogel der österreichischen Stadt Ybbs.

Am 26. Februar 1999 heiratete Lisa Fitz in zweiter Ehe den kubanischen Animateur und Betriebswirtschaftler Giovanni Rodriguez.

Dem Fernsehpublikum dürfte Lisa Fitz durch ihre Gastauftritte in der RTL-Sendung "Sieben Tage, sieben Köpfe" und Dieter Hildebrandts "Scheibenwischer" (ARD) bekannt sein.


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