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Jean Giraudoux

* 29.10.1882 - † 31.01.1944


Jean Giraudoux wurde am 29. Oktober 1882 in Bellac im Limousin als Sohn eines Ingenieurs geboren.

Nach dem Schulbesuch in Chteauroux und einem letzten Jahr am Gymnasium in Paris begann Jean Giraudoux 1903 sein Germanistik-Studium an der Elitehochschule cole Normale Suprieure in Paris. 1905 beendete Jean Giraudoux sein Studium als Jahrgangsbester und begab sich noch im selben Jahr, nach dem er ein Stipendium erhalten hatte, zur Fortfhrung seiner Studien nach Mnchen, hier war Giraudoux auch zeitweise als Hauslehrer ttig.

1906 reist Giraudoux in die USA wo er eine Anstellung als Franzsisch-Lektor an der Harvard-Universitt erhalten hatte. Nach seiner Rckkehr nach Paris folgte eine Mitarbeit beim "Le Matin", einer Pariser Zeitung, deren Literaturseite er redigierte. Im Jahre 1909 wurde Giraudouxs erstes Buch, eine Novellensammlung, vom Verleger Bernard Grasset verffentlicht.

1910 bestand Giraudoux die Aufnahmeprfung in den diplomatischen Dienst Frankreichs und machte seither zugleich als Literat und Diplomat Karriere. Nach dem Beginn des Ersten Weltkrieges wurde auch Giraudoux einberufen, wurde jedoch aufgrund einer Verwundung vorzeitig entlassen.

Nach seiner Heirat 1918, kehrt Giraudoux 1919 wieder in den diplomatischen Dienst zurck. In den folgenden Jahren war Giraudoux im Auftrag des diplomatischen Dienstes in Berlin und der Trkei und wurde 1924 Pressechef des Auenministeriums.

Seit 1928 bettigte er sich auch als erfolgreicher Bhnenautor. Sein erstes Stck "Sigfried", eine Dramatisierung seines bereits 1922 erschienenen Romans "Siegfried et le Limousin", behandelt das deutsch-franzsische Verhltnis und wurde ebenfalls 1928 in Paris erstmals aufgefhrt. In den folgenden Jahren entstanden weitere Stcke, so 1929"Amphitryon 38", 1933"Intermezzo", in dem es um den Gegensatz zwischen einer poetischen und einer rationalen Ordnung der Welt geht, 1935 unter dem Eindruck der Kriegsgefahr"Der Trojanische Krieg findet nicht statt" , 1937"Elektra" und schlielich postum 1945"Die Irre von Chaillot".

Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs bernimmt Giraudoux von 1939 bis 1940 das Amt des "Leiters des Informationsdienstes" (Propagandaminister). 1940 zieht sich Giraudoux aus dem diplomatischen Dienst zurck und siedelt nach Cussat ber. Nach Beendigung der Arbeit an seinen letzten Theaterstcken kerht Giraudoux 1942 nach Paris zurck.

Jean Giraudoux starb am 31. Januar 1944 in Paris.



Zitate von Jean Giraudoux

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