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André Kostolany

* 09.02.1906 - † 14.09.1999


André Bartholomew Kostolany wurde am 9. Februar 1906 als jüngstes von vier Kindern eines wohlhabenden Industriellen in Budapest geboren. Nach dem Besuch des Katolikus Gymnasiums in Budapest studierte er an der philosophischen Fakultät der Felso Keresdelkemi Akademie und am Musikkonservatorium. Kostolany wollte Kunstkritiker werden.

Auf Anraten eines Freundes seines Vaters ging er jedoch später bei dem erfolgreichen Börsenmakler Adrien Perquel in Paris in die Lehre. Hier legte er 1930 das materielle Fundament für seine Karriere, als er kurz vor der Weltwirtschaftskrise 1930 gegen die Börse auf Baisse spekulierte und hohe Gewinne erzielte.

Nach Ausbruch des zweiten Weltkrieges emigrierte Kostolany, der katholisch getauft, aber jüdischer Herkunft war, in die USA. Dort war er von 1941 bis 1950 Generaldirektor, Präsident und Hauptaktionär der "G. Ballai and Cie Financing Company". Er wurde als Finanzberater, Journalist, Schriftsteller und Spekulant bekannt. Seit 1950 lebte der amerikanische Staatsbürger Kostolany wieder in Europa, vorwiegend in Paris, München und an der Côte d'Azur. Kostolany beherrschte mehrere Sprachen unter anderem ungarisch, deutsch, englisch und französisch.

Seine zweite Kariere als Autor, begann Kostolany in einem Alter, in dem andere schon an den Ruhestand denken. Mit seinem ersten finanzpolitischem Buch "Der Friede, den der Dollar bringt" gelang Kostolany 1957 noch nicht der Durchbruch. Seit 1960 schrieb er für die französische Zeitschrift "La Vie française" und seit 1964 für "Capital" sowie für "Paris-Presse-l'intransigeant", "journal financier suisse, "Finanz und Wirtschaft", "Technische Rundschau" und andere.

Im Alter von 58 Jahren heiratete Kostolany 1964 die deutlich jüngere Französin Françoise Russell, deren Ehe blieb jedoch kinderlos.

André Bartholomew Kostolany starb am 14. September 1999 im Alter von 93 Jahren, nach einer schweren Lungenentzündung, an Herzversagen in Paris.



Zitate von André Kostolany


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