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K. E. Leiter

* 14.12.1956


Karin Elfriede Leiter wurde am 14. Dezember 1956 als erstes Kind des Friseurs und späteren Berufsjägers Erwin Leiter und dessen Ehefrau Christine in Innsbruck geboren.

Von 1962 bis 1971 besuchte sie die Volks- und Hauptschule und absolvierte ein Polytechnisches Jahr in Tirol. Nach der Schulpflicht wählte Karin Leiter die Krankenpflegeschule in Innsbruck, die sie 1975 als Diplomierte Krankenschwester abschloss.

Anfang 1977 wanderte die 20 jährige Frau allein zwei Jahre zu Fuß mit Rucksack durch Afrika. Der einjährige Aufenthalt in Indien und der daran anschließende ebenfalls fast ein Jahr andauernde Aufenthalt in Israel, haben Karin Leiter in ihrem Welt- und Menschenbild nachhaltig verändert und geprägt.

1984 Übersiedlung nach Wien. In den Jahren von 1984 bis 1986 besuchte sie das Abendgymnasium, das sie mit der Matura abschloss. 1987 immatrikulierte Karin Leiter zum Studium der katholischen Theologie und Germanistik, letzteres ohne Abschluss, an der Uni Wien. 1989 erhielt sie ein Stipendium für Literatur.

Ein Jahr zuvor - 1988 - hatte man bei der 31-jährigen Autorin eine unheilbare Krebserkrankung festgestellt. Zu dieser Zeit wurde Karin Leiter Mitbegründerin der österreichischen Hospizbewegung!

Ab1989 machte Karin Leiter ihre Ausbildungen in Palliativ-Care, TZI, Gestalttherapie, Validation und Pastoralpsychologie, die sie alle abgeschlossen hat. 1989 veröffentlicht Karin Leiter ihr erstes Buch, Lyrik und Kurzprosa, mit dem Titel "Der Trotzdem-Baum". Ebenfalls in das Jahr 1989 fällt der Beginn ihrer erfolgreichen Tätigkeit als Malerin, es entstehen erste Auftragswerke und Ausstellungen. Mehrere Fotoausstellungen und Illustrationen eigener und fremder Bücher kamen dazu. Afrikanische Percussions (Freestyle-Jazz) wurde nicht nur bei ihren Lesungen zu einem eigenen Markenzeichen, sie gibt auch Workshops in Malerei (Mandalas, Aquarell, Acryl), Percussions und hält Schreibwerkstätten.

In den Folgejahren entstanden zahlreiche weitere Werke, so 1990 das "Tanzendes Kreuz" (Psalmen, Kreuzweg), "Die Bibel atmet" (autobiografische Erzählung), 1991 "Der Nichts-Nutz" (Novelle), 1992 "Deine Liebe schmeckt wie Erde" (Foto-Meditationsband mit eigenen Fotos), 1993 "Schlag-Worte" (Lyrik und Kurzprosa), 1993 "Lebensbegleitung bis zum Tod" (zur Hospizbewegung), 1994 "Die Lachfalten Gottes" (eigene Fotos, Lyrik und Erzählungen), 1995 "Ach, wie gut, dass jemand weiß..." (Trauerarbeit mit Märchen), 1996 "Wenn Gott uns streichelt" (zur Krankensalbung), 1998 "Ein Mandala voll Gottvertrauen" (Lyrik und Kurzprosa), 2000 "Reichlich gibt es starke Frauen" (zu den Weltreligionen; Erzählung), 2002 "(K)eine Zeit zum Sterben" (zur Euthanasie). "Reichlich gibt es starke Frauen" erschien bei topos-TB, alle anderen im Tyrolia-Verlag Innsbruck/Wien in mehrfachen Auflagen.

Sie beendete ihr Theologiestudium kurz vor ihrem Kirchenwechsel von der römisch- zur altkatholischen Kirche, 1995, und bestand im gleichen Jahr das Examen in Altkatholischer Theologie. Noch im selben Jahr wurde Karin Leiter zur Diakonin geweiht.

In der Folge des Kirchenwechsels ergab sich für Karin Leiter die Chance, zu den ersten Priesterinnen der Geschichte zu gehören, denn 1997 fiel der Synodenbeschluss zur Frauenweihe in Österreich. 1998 wurde sie als weltweit 4. Frau zur altkatholischen Priesterin geweiht.

In den Jahren von 1999 bis 2001 absolvierte sie ihr Studium der Weltreligionen an der Uni Wien mit Train the Trainer-Abschluss.

Karin Leiter lebt und arbeitet heute als freischaffende Künstlerin und Referentin, Hospizausbilderin und Priesterin in Wien. Ihre Hauptaufgaben sieht sie in der Sterbebegleitung und Trauerarbeit, ihre Lehrtätigkeit verwirklicht sie im gesamten deutschsprachigen Raum. "Ich sterbe - lasst es mich erleben!" sagt sie und lebt so intensiv wie möglich.


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