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Walter Horatio Pater

* 04.08.1839 - † 30.07.1894


Walter Horatio Pater wurde am 4. August 1839, als zweiter Sohn des Arztes Richard Glode Pater, im englischen Shadwell geboren. Nach dem frhen Tod seines Vaters zog die Familie nach Enfield.

Im Jahre 1853 wurde Walter Pater an die Kings School in Canterbury geschickt. Whrend dieser Zeit las er unter anderem John Ruskins Moderne Maler, woraufhin er einige Zeit zum Studium der Bildenden Knste hinzog.

Walter Pater erlangte er ein Stipendium fr Oxford und studierte dort ab 1858 am Queens College. Der Geisteswissenschaftler Benjamin Jowett erkannte das Potential, des eher zurckhaltenden Walter Pater, und bot ihm Privatunterricht an.

1862 beendete Walter Pater sein Literaturstudium und lie sich in Oxford nieder, wo er Privatunterricht gab. Nachdem ihm eine Anstellung am Brasenose College angeboten worden war, lie er sich auf eine Lehrttigkeit an der Universitt ein.

Whrend dieser Zeit wuchs sein Interesse an der Literatur und er begann erste Artikel sowie Kritiken zu schreiben. Seine erste Verffentlichung, ein kurzer Essay ber Samuel Taylor Coleridge, erschien 1866 im Westminster Review. Im Januar 1867 erschien ebenfalls im Westminster Review sein Essay zu Johann Joachim Winckelmann, ein erster Ausdruck seines Idealismus.

Im darauf folgenden Jahr erschien seine Untersuchung ber "sthetische Dichtung" im Fortnightly Review, spter folgten Essays zu Leonardo da Vinci, Sandro Botticelli, Giovanni Pico della Mirandola und Michelangelo. Diese und einige hnliche Aufstze wurden 1873 in seinem Werk "Studies in the History of the Renaissance" (Studien zur Geschichte der Renaissance) verffentlicht.

Pater gehrte in Oxford zu einem kleinen literarischen Kreis, durch seinen Anfang 1885 erschienen biographischen Roman "Marius the Epicurean" (Marius der Epikureer) wuchs seine Bekanntheit weiter.

Im Jahre 1887 verffentlichte er "Imaginary Portraits", vier essayistische Biographien erfundener Personen.

1889 erschien "Appreciations: with an Essay on Style", eine Folge kritischer Essays ber William Wordsworth, Samuel Taylor Coleridge, Charles Lamb und anderer Schriftsteller.

1893 wurde "Plato and Platonism" verffentlicht und 1894 erschien Paters Autobiographie "The Child in the House".

Seine "Greek Studies" und seine "Miscellaneous Studies" wurden postum im Jahre 1895 verffentlicht, sein nachgelassener Roman ber Gaston de Latour erschien 1896, und seine Essays aus dem "Guardian" wurden 1897 privat verlegt. Eine Gesamtausgabe seiner Werke erschien im Jahre 1901.

Walter Horatio Pater starb am 30. Juli 1894, im Alter von 55 Jahren an rheumatischem Fieber, in Oxford und wurde auf dem dortigen St.-Giles-Friedhof beigesetzt.



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