Apho Logo


Epiktet

* um 50 - † 138


Zitate von  Epiktet

Insgesamt finden sich 137 Texte im Archiv.
Es werden maximal 10 Texte, täglich wechselnd, angezeigt.

Wende dich mutig an die Götter, die du als deine Ratgeber betrachten mögest. Und dann, wenn dir ein Rat erteilt wird, denke daran, an welche Ratgeber du dich gewandt hast und wem du den Gehorsam verweigerst, falls du nicht hörst.


Quelle: "Handbüchlein der Moral"


Du musst dich entscheiden: Entweder arbeitest du für deine Seele oder für die äußeren Dinge. Entweder bemühst du dich um das Innere oder um das Äußere, das heißt, entweder spielst du die Rolle eines Philosophen oder eines gewöhnlichen Menschen.


Nicht Tatsachen, sondern Meinungen über Tatsachen bestimmen das Zusammenleben.


Das Verhalten und das Kennzeichen des Ungebildeten ist, keinen Nutzen oder Schaden von sich selber zu erwarten, sondern alles von außen


Nicht Tod und Elend sind furchterregend, sondern die Furcht vor Tod und Elend.


Krankheit ist hinderlich für den Körper, nicht aber für die sittliche Entscheidung, falls sie selbst es nicht will. Eine Lähmung behindert ein Bein, nicht aber die sittliche Entscheidung. Sag dir das bei allem, was dir zustößt. Du wirst nämlich finden, dass es für etwas anderes hinderlich ist, nicht aber für dich selbst.


Quelle: "Exposé"
© Marion Gitzel


Die Raben hacken nur den Toten die Augen aus, die Schmeichler den Lebendigen.


Die ganze Philosophie liegt in zwei Worten: ertrage und entsage.


Von den Dingen der Welt stehen die einen in unserer Gewalt, die anderen nicht. In unserer Gewalt liegen Vorstellung, Antrieb, Neigung und Abneigung, mit einem Wort, alles, was von uns ausgeht; nicht in unserer Gewalt sind Körper, äußere Geltung, Ehrenstellen, mit einem Wort, alles, was nicht von uns ausgeht.


Wer niemanden liebt, mache sich darauf gefaßt, von niemandem geliebt zu werden.