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Im Himmel kniet der Seraph und wirft anbetend seine Krone vor Gottes Thron nieder und ruft sein: "Heilig, heilig, heilig!" in demütiger Andacht. Auf Erden steht der Mensch, der große Wissende, und wirft sein Haupt vor seinem Schöpfer stolz empor und spricht: "Warum?" O Zeit des Grübelns und der Zweifel, wer einmal anbeten und lieben gelernt hat, dem trittst du zurück wie Kinderjahre, und da ich ein Mann ward, that ich ab, was kindisch war!"


Quelle: "Bilder ohne Rahmen - Aus den Papieren einer Unbekannten" Universitätsbuchhandlung von Karl Winter - Originaltext - 1856
 Verfasser unbekannt