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Aurelius Augustinus

* 13.11.354 - † 28.08.430


Zitate von Aurelius Augustinus

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Gott gebietet nichts Unmögliches, sondern, indem er gebietet, ermahnt er dich, zu tun, was du vermagst, und um das zu bitten, was du nicht vermagst, und er steht dir bei, damit du es vermögest.


So prostituiert sich die Seele, wenn sie sich von Dir abwendet und außerhalb von Dir das sucht, was sie rein und ungetrübt nur findet, wenn sie zurückkehrt zu Dir. Reichlich miserabel äffen sie Dich nach - alle, die so tun, als hätten sie sich weit von Dir entfernt, und sich dann aufspielen gegen Dich. Aber selbst dieses Imitieren beweist noch, daß Du der Schöpfer des Weltalls bist und daß es keinen Ort gibt, nirgends, um loszukommen von Dir.


Quelle: "Bekenntnisse" - 1765–1770

Wer sich von der Wahrheit nicht besiegen läßt, wird vom Irrtum überwunden.


Die Zeit kommt aus der Zukunft, die nicht existiert, in die Gegenwart, die keine Dauer hat, und geht in die Vergangenheit, die aufgehört hat zu bestehen.


Die sich hier liebten, werden sich drüben noch weit inniger lieben und ohne irgendeine Spur von Furcht, noch einmal getrennt zu werden, einander unendlich liebenswert bleiben.


Christen sind wir um der künftigen Zeit willen.
Niemand erhoffe sich gegenwärtige Güter,
niemand verspreche sich ein Glück der Welt,
weil er Christ sei.


Die Belohnung für Geduld ist Geduld.


Solange wir leben, kämpfen wir, solange wir kämpfen, ist es ein Zeichen, daß wir nicht unterlegen sind und der gute Geist in uns wohnt. Und wenn dich der Tod nicht als Sieger antrifft, soll er dich wenigstens als Kämpfer finden.


Glaube, um zu erkennen; erkenne, um zu glauben.
Crede ut intelligas; intellige, ut credas.


Der Mensch fiel, aber Gott stieg herab. Erbärmlich ist der Mensch, aber voll Erbarmen kam Gott hernieder. Der Mensch fiel durch Stolz, Gott kam herab in Gnaden.


Gott erhört dich vielleicht nicht nach deinem Willen,
aber er erhört dich zu deinem Heil.


Gesetz sei die Wahrheit, Königin die Liebe, Endzweck die Ewigkeit.