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Aurelius Augustinus

* 13.11.354 - † 28.08.430


Zitate von Aurelius Augustinus

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Ich wage zu behaupten, daß es für Hochmütige gut ist, in eine offensichtliche und handfeste Sünde zu fallen, damit sie so über sich selbst Mißfallen empfinden können, nachdem sie schon über ihr Selbstgenügen gefallen sind. Heilsamer jedenfalls war für Petrus das Mißfallen über sich selbst, da er weinte, als das Wohlgefallen an sich, da er sich übernahm.


Die Toten sind nicht tot, sie sind nur nicht mehr sichtbar. Sie schauen mit ihren Augen voller Licht in unsere Augen voller Trauer.


Wo der Mensch gefallen ist, dort muß er sich wieder aufrichten, um wieder hochzukommen.


Wenn wir recht denken, sind wir in Gott, wenn wir recht leben, ist Gott in uns. Wer Gott sucht, der findet Freude.


Das ist die ganze große Wissenschaft, zu wissen, daß der Mensch aus sich nichts ist, sondern, daß er das, was er ist, von Gott ist und für Gott.


Was den Staat zum Staate macht, steckt nicht in seinen Mauern, sondern in seinen Bürgern.


Die Feindschaft schlägt dem Herzen weit tiefere Wunden, als je ein Mensch dem Feinde Wunden schlagen kann.


Genießen aber heißt gebrauchen mit Freude, nicht in der Hoffnung, sondern in der Wirklichkeit.


Der findet kein folgsames Gehör, der sich nicht selbst Gehör gibt.


Wer den Tod fürchtet, der liebt Gott nicht.


Mensch, lerne tanzen, sonst wissen die Engel nichts mit dir anzufangen.


Traurigkeit verzehrt sich nach Verlorenem, woran das begehrliche Herz sich geweidet hat - ihm sollte, so ist sein Wunsch, wie Dir kein Verlust geschehen können.


Quelle: "Bekenntnisse" - 1765–1770