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Des menschlichen Lebens letztes Ziel ist Glückseligkeit. der Name Glückseligkeit meint die äußere Vollendung der geistigen Natur. "Mensch auf dem Wege" heißt eines deswegen, weil er zur Glückseligkeit strebt, "Mensch am Ziel" aber heißt einer deswegen, weil er die Glückseligkeit schon erreicht hat.
Das Zeichen der Vollkommenheit in den niederen Wesen ist:, dass sie etwas sich selber Ähnliches zu schaffen vermögen.
Nicht ist über die Dinge zu urteilen nach der Meinung der Bösen, sondern nach der Meinung der Guten, wie ja auch in Dingen des Schmeckens nicht nach der Meinung des Kranken, sondern nach der Meinung des Gesunden zu urteilen ist.
Weil die Sinne der erste Ursprung unseres Erkennens sind, darum ist notwendig alles, worüber wir urteilen, irgendwie auf die Sinne zurückbezogen.
Hass und Traurigkeit haben ihre Ursache in einer Liebe, einem Verlangen, einer Lust.
Das Naturhafte verlernen wir nicht, noch erlernen wir es.
Wie es etwas im höchsten Grade Gutes ist, wenn einer die Macht in der Herrschaft über viele gut gebraucht, so ist es im höchsten Grade ein Übel, wenn er sie missbraucht. Macht aber kann sich zum Guten und zum Bösen wenden.
Das Glück des tätigen Lebens liegt im Wirken der Klugheit, durch das der Mensch sich selbst und andere regiert.
Im Bereich des freien Willens ist alles Böse entweder Strafe oder Schuld.
Alles, was gegen das Gewissen geschieht, ist Sünde.