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Berthold Auerbach

* 28.02.1812 - † 08.02.1882


Zitate von Berthold Auerbach

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Der brave Mensch grämt sich weit mehr über ein Unrecht, das er getan hat, als über ein solches, das ihm angetan wurde.


Die höchste Aufgabe der Bildung ist die Erziehung zur Pflicht, zur Erfüllung des Gesetzes, das wir in der Erkenntnis finden.


Quelle: "Ivo der Hajrle - Schwarzwälder Dorfgeschichten Band I" - 1842


Hilfeleistung für andere hilft auch uns selber von uns selber.


Quelle: "Waldfried" Roman - 1874


Alles Leben draußen ist nur wie ein Schlafen in Kleidern. Daheim erst liegt man im Bett.


Wenn in einer Seele eine sittlich nötige Eigenschaft fehlt, oder ihr durch Umstände entzogen ist, entwickelt sich nichts Ganzes und Gerechtes.


Weiche Menschen sind leichter verstimmt. Öl gefriert leichter als Wasser.


Quelle: "Tausend Gedanken des Collaborators" - 1875


Wie oft geht das so, daß wir Gewerke herrichten für den Strom unserer Lebenstage, und ehe das Gewerk nur halb fertig, ist alles versiegt und trocken.


Quelle: "Ivo der Hajrle - Schwarzwälder Dorfgeschichten Band I" - 1842


In den kleinen Kaufläden kleiner Städtchen hängen rote Sacktücher, bunte Kattune; solche Muster macht kein geschmackvoller Fabrikant, sie sind aber populär beliebt. Auch in der Literatur geht es so. Eine gewisse Grellheit und Plattheit ist populär.


Quelle: "Tausend Gedanken des Collaborators" - 1875


Dieselbe Sonne, die die lebendige Frucht zeitigt, dörrt das abgemähte Gras.


Quelle: "Tausend Gedanken des Collaborators" - 1875


Das Leben mit andern ist gut, aber das Leben mit sich selber ist besser.


Quelle: "Das Landhaus am Rhein" Roman - 1869