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Berthold Auerbach

* 28.02.1812 - † 08.02.1882


Zitate von Berthold Auerbach

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Wenn du es genau überlegst, hat dir niemand in der Welt mehr Leid zugefügt, als du dir selber; schon darum, weil du anderen, die es taten, die Macht gegeben.


Quelle: "Tausend Gedanken des Collaborators" - 1875

Nur ein in sich versöhntes und befriedigtes Herz kann versöhnend und befriedigend wirken.


Quelle: "Auf der Höhe" Roman - 1865

Was die Leute sagen werden – in diesen Worten liegt die Tyrannei der Welt, die ganze Entwendung unseres Naturells, der Schielblick unserer Seele. Diese fünf Worte herrschen überall.


Quelle: "Auf der Höhe" Roman - 1865

Geh mit Gottes Gnade
durch Schatten und Licht
an ferne Gestade
zu uns bitte nicht.


Alle Liebe der Menschen muß erworben, erobert und verdient, über Hindernisse hinweg erhalten werden; die Mutterliebe allein hat man unerworben und unverdient.


Es läßt sich niemand etwas ganz geben; jeder versetzt Speise und Trank mit seinem eigenen Speichel.


Nur was du in dir bist, bestimmt deinen Wert, nicht was du hast.


Quelle: "Auf der Höhe" Roman - 1865

Warum ist dir ein andauerndes Geräusch weniger störend wenn es von einem Strome als wenn es von einer Maschine kommt? [...] Du bist keine Minute sicher, daß das jetzt aufhören kann, und das macht unruhig.


Quelle: "Tausend Gedanken des Collaborators" - 1875

Den Regen hört man fallen, den Schnee nicht.


Quelle: "Auf der Höhe" Roman - 1865

Manche Menschen bringen im Gespräche zugespitzte Treffworte von ehedem vor, die wie eingelegte Gemüse sind; sie haben etwas Stickiges, Müffiges.


Quelle: "Tausend Gedanken des Collaborators" - 1875