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Wenn die Welt untergeht, so muss sie entweder durch eine Kraft untergehen, die außer ihr liegt, oder durch eine solche, die in ihr liegt. Beides ist aber unmöglich. Denn außerhalb der Welt ist nichts, da ja alles zu ihrer Vollendung verwendet wurde.
Im allgemeinen tun die meisten Menschen Unrecht, sobald sie in der Lage sind, es zu tun.
Wir sollten das Leben verlassen wie ein Bankett: weder durstig noch betrunken.
Das erste Erfordernis ist, dass man in dem, was man besitzt, sachverständig ist, dass man weiß, was am meisten Nutzen bringt und wo und wie dies der Fall ist.
So soll denn die Liebe darin bestehen, dass man für einen Menschen das anstrebt, was er für gut hält, und, so viel man vermag, dafür tätig ist, und zwar ihm zuliebe, nicht uns selbst zuliebe.
Die Musik gewährt die höchste Lust, sowohl als reine Instrumentalmusik wie mit begleitendem Gesang.
Ein solcher Reichtum ist aber doch sinnwidrig, in dessen Besitz man hungers sterben kann.
Der Mensch ist nicht das verständigste Wesen, weil er Hände hat, sondern weil er das verständigste Wesen ist, hat er Hände.
Bei den Barbaren stehen das Weib und der Sklave auf derselben Stufe.
Wenn die Ideen sich mit anderem vermischen, so müssen sie Körper sein, denn nur körperliche Dinge können sich vermischen.
Es ist ja doch nicht grundlos, dass jeder sich selbst liebt, sondern das liegt in unserer natürlichen Anlage.
Gegenstand der Erinnerung ist eigentlich alles, wovon man sich ein Phantasiebild machen kann.