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Nicht dem Vergnügen, der Schmerzlosigkeit geht der Vernünftige nach.
Das Wichtigste aber ist bei jeder Verfassung, dass man durch die Gesetze und sonstige Einrichtungen eine solche Ordnung einführt, dass die Bekleidung der Ämter keinen Gewinn abwirft.
Wer aber nicht in Gemeinschaft leben kann oder, weil er sich selbst genügt, einer solchen nicht bedarf, der ist entweder ein Tier oder ein Gott.
Rechtschaffenes Handeln ist an sich lustvoll, zugleich aber auch gut und schön, und zwar beides im höchsten Grade.
Ein Freund aller ist niemandes Freund.
Nicht geboren werden ist das Allerbeste.
Das Wirkende ist immer wertvoller als das, was eine Wirkung erfährt.
Die Vernunft aber ist ein Teil der Tüchtigkeit und der Glückseligkeit. Denn wir behaupten, die Glückseligkeit beruhe entweder auf ihr oder bestehe in ihr.
Der Trieb setzt immer eine Vorstellungskraft voraus, diese kann entweder auf dem Denken oder auf dem Empfinden beruhen, die letztere Art von Vorstellungskraft haben auch die Tiere.
Es gewährt ja doch auch große Freude, Freunden oder Fremden oder Bekannten zu helfen oder einen Dienst zu erweisen. Das ist aber nur möglich unter der Voraussetzung des Privateigentums.
In den Anstrengungen ist ein Zuviel gesünder und steht dem Mittelmaß näher als ein Zuwenig, in der Ernährung dagegen ist es umgekehrt.
Was die Muskulatur betrifft, so deutet sie, wenn sie von Natur fest und kräftig ist, auf Gefühllosigkeit, ist sie dagegen zart, auf geistige Begabung und Unbeständigkeit.