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Friedrich Martin von Bodenstedt

* 22.04.1819 - † 18.04.1892


Zitate von Friedrich Martin von Bodenstedt

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Wohl besser ist’s, ohn’ Anerkennung leben
und durch Verdienst des Höchsten wert zu sein,
als unverdient zum Höchsten zu erheben,
groß vor der Welt und vor sich selber klein.


Quelle: "Die Lieder des Mirza Schaffy" - 1851


Erfasse das Glück Des Lebens im Fluge: Es. kommt nicht zurück.


Quelle: "Die Lieder des Mirza Schaffy" - 1851


Ich habe die Menschen, die schnell mit einem Verdammungsurteil bei der Hand sind, immer in Verdacht, daß sie selbst nicht viel taugen.


Notwendigkeit! Du füllst mein Herz mit Trauer
Und gönnst der Freude stets nur kurze Dauer,
Machst, daß die Luft um mich zu Wasser werde,
Machst aus dem Wasser, das ich trinke, Erde.


Quelle: "Die Lieder und Sprüche des Omar Chajjâm" - 1881


Gar mancher kommt trotz vielem Lesen / Mit dem Verständnis in die Brüche. Wohl hat er die Sprüche der Weisheit gelesen, / Doch nicht verstanden die Weisheit der Sprüche.


Das ist der Fluch der Armut, daß alle ihre Handlungen, mögen sie noch so uneigennützig sein, niedrigem Interesse zugeschrieben werden.


Quelle: "Tausend und ein Tag im Orient" - 1850


Schwer ist’s, einen guten Ruf zu gewinnen, noch schwerer ihn zu verdienen, und am schwersten, ihn zu bewahren.


Verstand ist ein zweischneidig Schwert
Aus hartem Stahl mit blankem Schliff.
Charakter ist daran der Griff,
Und ohne Griff ist’s ohne Wert.


Quelle: "Die Lieder des Mirza Schaffy" - 1851


Wer die Welt will recht verstehn, muss ihr klar ins Auge sehn.


Quelle: "Die Lieder des Mirza Schaffy" - 1851


Die Sehnsucht selbst ist in den meisten Fällen beseligender als ihre Erfüllung.