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Die Weisheit gibt der Anmut Stärke, die Anmut gibt der Weisheit Glanz.
Hin zum Lichte drängt das Licht, doch der Blinde sieht es nicht.
Quelle: "Die Lieder des Mirza Schaffy" - 1851
Viele Menschen wollen lieber beneidet als bemitleidet sein.
Im Bestreben uns zu trösten,
schießt man leicht vorbei am Ziel;
ist in uns der Schmerz am größten,
fragen wir nach Trost nicht viel.
Die Sehnsucht selbst ist in den meisten Fällen beseligender als ihre Erfüllung.
Da in der Achtung dieser Welt So mancher Wicht wird hoch gestellt Gilt mir nur der als rechter Mann, Der ehrlich selbst sich achten kann
Quelle: "Die Lieder des Mirza Schaffy" - 1851
Der predigt von des Lebens Nichtigkeit,
und jener von des Lebens Wichtigkeit;
hör’ beides wohl, mein Sohn, und merke dir:
halb hat’s mit beiden seine Richtigkeit!
Die Anmut gibt der Weisheit die Stärke, Die Anmut gibt der Weisheit Glanz.
Wohl besser ist’s, ohn’ Anerkennung leben
und durch Verdienst des Höchsten wert zu sein,
als unverdient zum Höchsten zu erheben,
groß vor der Welt und vor sich selber klein.
Quelle: "Die Lieder des Mirza Schaffy" - 1851
Das erreichte Ziel bringt uns selten volle Befriedigung, unser bester Lohn liegt im Streben.
Quelle: "Das Herrenhaus in Eschenwalde" - 1872