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Wolfgang Borchert

* 20.05.1921 - † 20.11.1947

Illustration mit dem Titel: Draussen vor der Tür
"Draussen vor der Tür"
Illustration von © Michael Blümel

Zitate von Wolfgang Borchert

Insgesamt finden sich 6 Texte im Archiv.
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Die Erde sinkt zurück,
die Fesseln und die Schmerzen:
Ich bin am Himmel Stern geworden
und fühl’ im All den Schlag
von Gottes weitem Herzen.


Du. Forscher im Laboratorium. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst einen neuen Tod erfinden gegen das alte Leben, dann gibt es nur eins: Sag Nein!


Quelle: "Dann gibt es nur eins!"

Mit der Wahrheit ist es wie mit einer stadtbekannten Hure. Jeder kennt sie, aber es ist peinlich, wenn man ihr auf der Straße begegnet.


Quelle: "Draußen vor der Tür"

Man weiß keinen Weg aus diesen Aussichtslosigkeiten. Gewiß, ich mache viel zuviel Aufhebens von mir und meinem kleinen Leid - aber das ist doch für mich alles: mein Leben!


Quelle: einem Brief, Tannenberg-Kaserne 1941, zitiert in: "Wolfgang Borchert in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten" von Peter Rühmkorf

Wer, oh, wer unter uns erträgt die stummen Schreie der Toten? Nur der Schnee hält das aus, der eisige. Und die Sonne. Unsere liebe Sonne.


Quelle: "Der bleiche Bruder"