Apho Logo


Otto von Bismarck

* 01.04.1815 - † 30.07.1898


Zitate von Otto von Bismarck

Insgesamt finden sich 347 Texte im Archiv.
Es werden maximal 12 Texte, täglich wechselnd, angezeigt.

Ich betrachte auch einen siegreichen Krieg immer als ein Übel, welches die Staatskunst den Völkern zu ersparen bestrebt sein muß.


Es gibt Zeiten, wo man liberal regieren muß, und Zeiten, wo man diktatorisch regieren muß, es wechselt alles, hier gibt es keine Ewigkeit.


Es gibt im politischen Leben keinen Ruhepunkt, der ein befriedigendes Rückschauen zuläßt.


Quelle: Heinrich von Poschinger, "Tischgespräche" Band II, Seite 63

Wo ich sitze, ist immer oben.


Nichts wird so schlimm oder so gut in der Welt, als es vorher aussieht.


Es ist ein natürliches Verlangen, denen, die man liebt, im Schmerze nahe zu sein und mit ihnen gemeinschaftlich zu klagen.


Die Erfolge der nationalen Entwicklung eines jeden Landes beruhen hauptsächlich auf der Minderheit der Gebildeten, die das Land enthält. Eine Verstimmung der gebildeten Minderheit ruft eine chronische Krankheit hervor.


Ich habe stets gestrebt, Neues zu lernen, und wenn ich dadurch in die Lage kam, eine frühere Meinung berichtigen zu müssen, so habe ich das sofort getan, und ich bin stolz darauf, daß ich so gehandelt habe, denn ich stelle stets das Vaterland über meine Person.


Nichts ist besser geeignet, die Verschmelzung der widerstrebenden Elemente zu fördern, als geminsame Arbeit an gemeinsamen Aufgaben.


Quelle: Im Herrenhause des preußischen Landtags, am 15. Januar 1867

Jede neue Steuer hat etwas erstaunlich ungemütliches für denjenigen, der sie zahlen oder auch nur auslegen soll.


Ein guter Minister soll nicht auf das Stirnrunzeln des Monarchen schauen, dem er dient, sondern er soll ihm frei seine Meinung sagen.


Ihr Frauen seid und bleibt wunderlich, und es ist besser, mündlich als schriftlich mit euch zu verkehren.


Quelle: Aus einem Brief an seine Braut, vom 18. Mai 1847