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Gottfried August Bürger

* 31.12.1747 - † 08.06.1794


Zitate von Gottfried August Bürger

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Briefe leben, atmen warm und sagen,
was das bange Herz gebeut.
Was die Lippen kaum zu stammeln wagen,
das gestehn sie ohne Schüchternheit.


Quelle: "Heloise an Abälard - Gedichte" - 1789

Wenn dich die Lästerzunge sticht,
so laß dir dies zum Troste sagen:
Die schlecht’sten Früchte sind es nicht,
woran die Wespen nagen.


Quelle: "Trost - Gedichte" - 1789

Es ist nicht wahr, daß Kanonen mehr vermögen als Worte und Gedanken.


Des Leibes bist du ledig; Gott sei der Seele gnädig!


Liebe, was für ein gewaltiges wundersames Wesen bist du, daß du Leib und Seele so gefangen halten kannst! Sie fesselt mich so fest und innig, daß ich nirgends hin kann, weder zur Rechten noch zur Linken.