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Hermann Bahr

* 19.07.1863 - † 15.01.1934


Zitate von Hermann Bahr

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Gelehrte sind als Ehemänner leicht zu betrügen. Je mehr ein Mensch weiss, desto weniger ahnt er.


Die Wahrheit ist eine scheue Geliebte, man besitzt sie niemals ganz.


Mancher Aphorismus ist das Grabmal eines frühzeitig verstorbenen großen Gedankens.


Auch dieses Ergebnis der Schule: der Nihilismus, mit dem sie der Schüler schließlich, nachdem ihm die schönsten Jahre gestohlen worden, verläßt, könnte durch private Gesellschaften sicherlich rascher, mit geringerem Lärm und weitaus billiger erzielt werden.


Quelle: "Lob der Erziehung. Aphorismen für Pädagogen" Hrsg. Winfried Hönes, Wiesbaden - 1988

Der Deutsche braucht ja wirklich nur endlich wieder einmal sein eigenes Herz kennen zu lernen und er wäre gesund und es siegte der Mut! Was schiert uns Macht und Ruhm und Lohn? Der Deutsche hat in sich selber Welt genug, um jede äußere entbehren zu können.


Quelle: "Kritik der Gegenwart" - 1922

Die Natur hat uns das Schachbrett gegeben, aus dem wir nicht hinaus wirken können, noch wollen, sie hat uns die Steine geschnitzt, deren Wert, Bewegung und Vermögen nach und nach bekannt werden; nun ist es an uns, Züge zu tun, von denen wir uns Gewinn versprechen.


Quelle: "Kritik der Gegenwart" - 1922

Theater wird erst wirklich, wenn das Publikum innerlich mitspielt.