Apho Logo


Honoré de Balzac

* 20.05.1799 - † 18.08.1850

Illustration mit dem Titel: Tolldreiste Geschichten
"Tolldreiste Geschichten"
Illustration von © Michael Blümel

Zitate von Honoré de Balzac

Insgesamt finden sich 674 Texte im Archiv.
Es werden maximal 15 Texte, täglich wechselnd, angezeigt.

Der Ruhm kommt vor dem Reichtum.


Was hat das Weib am liebsten? Was will das Weib? Alle die Dinge, die sonderlich mit der Liebe zu tun haben, und recht hat sie!


Quelle: "Tolldreiste Geschichten" - "Les contes drolatiques" (1832/33/37)

Wir werden durch das Buch vielleicht sicherer und länger herrschen als durch das Schwert.


Der Neid löst die Zungen, die die Bewunderung erstarren lässt.


Wenn zwei Menschen ihren Bund fürs Leben nur auf Gefühle gründen, haben sie ihre Quellen bald erschöpft, und Gleichgültigkeit, Sattheit und Widerwillen machen sich breit. Wenn die Gefühle erkaltet sind, was dann?


Quelle: "Der Ehevertrag" - "Le contrat de mariage" (1846)

Der ständige Kontakt zwischen Eltern und Kindern ist nicht weniger gefährlich als der zwischen Ehegatten.


Quelle: "Der Ehevertrag" - "Le contrat de mariage" (1846)

All human power is a compound of time and patience.


Muß ein Mann nicht über eine gewisse Herzenstiefe verfügen, wenn er sich schweigend und im Dunkel aufopfert.


Quelle: "Die falsche Geliebte" - "La fausse maîtresse" (1842)

Männer widerstehen oft den besten Argumenten und erliegen einem Augenaufschlag.


Ein ehrenhafter Politiker wäre einer Dampfmaschine mit Gefühl vergleichbar oder einem Lotsen, der das Steuerruder hält und gleichzeitig eine Frau liebt: Das Schiff geht dabei unter.


Quelle: "Das Bankhaus Nucingen" - "La maison Nucingen" (1838)

Es gibt Gedanken, denen wir gehorchen, ohne sie zu kennen. Sie sind in uns, ohne daß wir es wissen.


Es ist leichter, Liebhaber als Ehemann zu sein, weil es schwerer ist, alle Tage Geist zu haben, als von Zeit zu Zeit eine hübsche Bemerkung zu machen.


Die Unschuld hat den Reiz des Lasters.


Quelle: "Verlorene Illusionen/Glanz und Elend der Kurtisanen" - "Les illusions perdues/Splendeurs et misères des courtisanes" (1837-43)

Ist nicht übrigens die Gleichgültigkeit in Dingen Kleidung … das hervorstechende Merkmal der hohen Wissenschaft, der bis zur Tollheit betriebenen Kunst, des rastlos tätigen Denkens?


Quelle: "Die Entmündigung" - "L'Interdiction" - (1836)

Für Millionen gibt es weder ein Schafott noch einen Henker.