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Et l’Ange, châtiant autant, ma foi! qu’il aime,
De ses poings de géant torture l’anathéme;
Mais le damné répond toujours: ’Je ne veux pas!’
Übersetzung von W. Benjamin:
Der Engel züchtigt wie er liebt im treusten
Und zwingt den Rebell mit Riesenfäusten;
Doch stets spricht der Verdammte: ’Ich will nicht!’
Wer über die Geliebte im Liebesrausch sich neigt, Gleicht einem Sterbenden, der meist sein Grab liebkost.
Was schert es einen, viel zu leiden, wenn man viel genossen hat?
Wer sich um das Kreuz der Ehrenlegion bewirbt, scheint zu sagen: Wenn man mir für meine Pflichterfüllung keinen Orden verleiht, werde ich es in Zukunft bleiben lassen.
Es ist bedauerlich, daß man unter den Menschenrechten das Recht vergessen hat, sich selbst zu widersprechen.
Selbst wenn es keinen Gott gäbe, die Religion wäre dennoch heilig und göttlich.
Der Mensch, das heißt jedermann, ist seiner Natur nach so verkommen, dass er weniger unter dem allgemeinen Niedergang leidet als unter der Aufrichtung einer vernünftigen Hierarchie.
Wer eine verführerische Eva und zugleich eine gute Hausfrau haben möchte, wird um Bigamie kaum herumkommen.
Theorie der wahren Zivilisation - Sie liegt weder im Gas noch im Dampf noch im Tischerücken, sondern einzig und allein in der Verminderung der Erbsünde.
Das Vergnügen verbraucht uns. Die Arbeit kräftigt uns. Wähle.