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Wenn wir keine Zugeständnisse machen, so können wir wohl zugrunde gehen, aber niemals verderben. Das Kompromiss verdirbt uns, die laue Mitte.
Ein Mensch irrt in den entscheidenden Dingen seines Lebens entweder immer oder nie.
Nur wer viel allein ist, lernt gut denken.
Quelle: "Menschenwege. Aus den Notizen eines Vagabunden. 36.-42. Tausend."
- 1920
Frankfurt a.M.: Rütten & Loening, S. 235
Leid mag zur Absage an das Vergängliche führen, aber es führt deshalb noch nicht zur Zusage an das Unvergängliche.
Ein Mensch ist gut, wenn edle Kräfte ihm gegeben, absichtslos und ohne Zwecke in ihm und durch ihn wirken, niemals aber allein schon deshalb, weil er sich auf sie einstellt, um sie zu erreichen oder um sie zur Wirkung zu bringen. Und ein Mensch, in dem keinerlei edle Kräfte wirken, ist nicht böse, wie die Menschen es nennen, sondern er ist schlecht.