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Keine Leidenschaft ist für die Seele des Menschen verderblicher als der Neid, der zwar andere sehr wenig betrübt, aber für den, der damit behaftet ist, das größte, eigentlich das Grundübel ist. Denn wie der Rost das Eisen, so verzehrt der Neid die Seele, die mit ihm behaftet ist.
Sehnsucht ist das Los des Geistes, der einmal Gottes Schönheit geschaut hat.
Ruhe ist für die Seele der Anfang der Reinigung.
Das Brot, das ihr verderben laßt,
ist das Brot der Hungernden.
Beim Weine
Gebt mir des Homeros Leier,
Aber ohne blutge Saiten!
Gebt den Becher, um gehörig
Nach dem Trinkgesetz zu mischen;
Daß ich trunken möge tanzen
Und, noch klug genug im Taumel,
Zu dem Barbiton ein Trinklied
Mir gewaltger Stimme singen.
Gebt mir des Homeros Leier,
Aber ohne blutge Saiten!