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Geerdt von Bassewitz

* 04.01.1878 - † 06.02.1923


Zitate von Geerdt von Bassewitz

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Scheidend stand ich jüngst am See, als er mir unter Abendröten die größeste Weite auftat. Zwischen Himmel und Erde spannte er mir die Brücke. Hier sah ich, daß Himmel und Erde eins sind. Von doppeltem Purpur gesäumt schwamm des Lebens grüne Uferlinie zwischen Himmel und Himmel wie ein festlicher Kranz auf der Ewigkeit heiterer Stirn. ZU SPÄT!


Quelle: "Worte zu dir." - 1907

Bleibe rein, auch wenn man nicht aufhört, Schlamm auf dich abzuwälzen!


Quelle: "Worte zu dir." - 1907

Nun lag am Tage Schönheitsüberfluß bei jedem deiner Schritte — du aber bist wie Gott geworden und sahst, daß deine Erde gut ist.


Quelle: "Worte zu dir." - 1907

Wo deine Grenzen sind, soll deine Tatkraft unermüdlich in ihrem Ansturm sein.


Quelle: "Worte zu dir." - 1907

Man sieht so wie man Augen hat, und der Blinde sehnt sich ewig nach dem Licht, obwohl er immer im Lichte wandelt. - So mögen Blinde denn sich nach dem Paradiese sehnen.


Quelle: "Worte zu dir." - 1907