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Johann Caspar Bluntschli

* 07.03.1808 - † 21.10.1881


Zitate von Johann Caspar Bluntschli

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In jedem Augenblick die Richtung des Weltganges zu erkennen, das Entwicklungsfähige herauszufühlen und zu fördern, und die Abwege zu vermeiden, das ist die Hauptaufgabe des Politikers.


Der Rechtssinn ist ohne Zweifel stärker in den Männern als in den Frauen… Aber an zähem und lebhaftem Rechtsgefühl stehen die Frauen den Männern nicht nach.


Quelle: "Das moderne Völkerrecht" - 1861-1881

Die Sprache der Gesetze soll die Juristen befriedigen und der Nation verständlich sein.


Quelle: "Aphorismen-Schatz der Welt-Litteratur" (1901)

Recht ist nicht eine brutale Gewaltordnung, sondern die als notwendig erkannte ideal-reale Lebensordnung der Menschen, welche ihre Beziehungen zu Personen und Sachen so regelt, wie es ihr friedliches Nebeneinanderleben und die Erfüllung ihrer Bestimmung erfordern.


Quelle: "Denkwürdiges aus meinem leben" (1884)

Zuerst Freiheit, dann Gerechtigkeit! In diesem inhaltsschweren Wort liegt die ganze Lehre des Radikalismus. Was ist aber eine Freiheit, die vorher der Gerechtigkeit nicht bedarf, sich um das Recht nicht kümmert – was anders als die Willkür der Selbstsucht und die zügellose Leidenschaft.


Quelle: "Denkwürdiges aus meinem leben" (1884)