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Der Verstand hat Unendliches vor dem Gemüt und Phantasie voraus, nur ist er ein Bettler in den heiligsten Dingen des Lebens, und um so mehr, je weniger er es empfindet, daß er ein Bettler ist!
Quelle: "Ein neuer Falstaff" - 1863
Es kommt eine Zeit, wo wir nicht mehr vorwärts schreiten, die Höhen des Lebens hinter uns haben und nur noch verlieren können. ... Tiefe Traurigkeit, die nie ganz frei von Reue, umschleiert unser Herz, und spöttisch winken die versäumten Stunden.
Es bleibt ewig wahr, das Weib ist die rätselhafteste Kreatur! Es genau kennen, seine Gefühle ergründen zu wollen ist Danaïdenarbeit, mindestens ein Wunderwerk.
Voreilige Hoffnungen rächt das neidische Geschick zu oft mit Enttäuschungen! Wie der Same im Dunkeln, so muß das Glück in der Stille keimen, ehe es ans Licht des Tages tritt.
Quelle: "Des Mißtrauens Opfer" - 1876
Es gibt wunderbare Stimmungen, es gibt rätselhafte Augenblicke im Menschen, wo sich uns plötzlich die Zukunft zu erschließen scheint, wir unwillkürlich laut jauchzen - oder weinen müssen.
Quelle: "Ein neuer Falstaff" - 1863