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Georg Morris Cohen Brandes

* 04.02.1842 - † 19.02.1927


Zitate von Georg Morris Cohen Brandes

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Man hat viel mehr für den Gegner übrig, mit dessen Schaffen auch nicht ein Berührungspunkt vorliegt, als für den, der weder kämpft noch zustimmt und überhaupt keine Fahne trägt.


Man muß dem Menschen keine starken Freuden versprechen, wenn man ihn vor großen Leiden bewahren will.


Eine Idee, eine Kunstform, keimt nie in der Menge. Die Idee, das Bild keimen in dem Einzelnen, der über der Menge steht, und sie an sich zieht. – Die Initiative geht immer von dem großen Menschen aus, nie von der Menge. Die Elite bestimmt alles.


Demjenigen, der zu lesen versteht, wird das Buch in der Regel weit mehr von dem inneren Leben des Autors enthüllen, als es irgendwelche erklärende Äußerungen aus seinem Munde vermöchten.


Die Werke der Literatur und Kunst drücken ursprünglich nur das geistige Leben ihrer Urheber aus, dann derer, auf welche die Werke wirken.