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Jacob Burckhardt

* 25.05.1818 - † 08.08.1897


Zitate von Jacob Burckhardt

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Der Mensch ist nicht bloß, was er ist, sondern auch, was er sich zum Ideale gesetzt hat, und auch, wenn er jenem nicht völlig entspricht, wird durch das bloße Wollen auch ein Teil seines Wesens bestimmt.


Im Grunde sind wir überall in der Fremde, und die wahre Heimat ist aus wirklich Irdischen und aus Geistigem und Fernem wundersam gemischt.


Die Wohltat des Staates besteht darin, daß er der Hort des Rechtes ist.


Quelle: "Gedanken von Jacob Burckhardt" - 1943

Im geistigen Gebiet muß man einfach nach dem Höheren und Höchsten greifen, das man erreichen kann.


Quelle: "Gedanken von Jacob Burckhardt" - 1943

Nichts auf der Welt wird endgültig überwunden.


In der Regierung geschieht alles, auch das Schrecklichste, um die Einheit und das Bestehen der Macht zu verbürgen.


Quelle: "Historische Fragmente" - Emil Dürr - 1942

Die protestantischen Länder wurden später [im 16. Jhdt.] Stätten der »Geistesfreiheit«, nicht weil sie protestantisch, sondern insofern sie es nicht mehr mit Eifer waren.


Quelle: "Gedanken von Jacob Burckhardt" - 1943

Mächtige Regierungen haben einen Widerwillen gegen das Geniale.


Die Poesie hat ihre Höhepunkte, wenn sie dem Menschen Geheimnisse offenbart, die in ihm liegen und von welchen er ohne sie nur ein dumpfes Gefühl hätte, wenn sie mit ihm eine wundervolle Sprache redet, wobei ihm zumute ist, als müßte dies einst in einem bessern Dasein die seinige gewesen sein.


Den Kopf über dem Nebel haben!