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Georg Büchner

* 17.10.1813 - † 19.02.1837


Zitate von Georg Büchner

Insgesamt finden sich 92 Texte im Archiv.
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Es ist Gewalt, der man sich fügen muß, wenn man nicht stark genug ist, ihr zu widerstehen; aus der Schwäche kann einem kein Vorwurf gemacht werden.


Quelle: Brief an die Familie - Gießen, 8. August 1834

Nichts kommt einem doch teurer in der Welt zu stehen als die Humanität.


Quelle: Brief an Gutzkow - 1835

Was ist das, was in uns lügt, mordet, stiehlt?


Quelle: Brief an die Braut - Gießen, 10. März 1834

Das Volk ist ein Minotaurus, der wöchentlich seine Leichen haben muss, wenn er sie nicht auffressen soll.


Quelle: "Dantons Tod" - 1835

Mästen Sie die Bauern, und die Revolution bekommt die Apoplexie. Ein Huhn im Topf eines jedes Bauern macht den gallischen Hahn verenden.


Quelle: Brief an Gutzkow - 1835

Der Dichter ist kein Lehrer der Moral, er erfindet und schafft Gestalten, er macht vergangene Zeiten wieder aufleben, und die Leute mögen dann daraus lernen, so gut wie aus dem Studium der Geschichte und der Beobachtung dessen, was im menschlichen Leben um sie herum vorgeht.


Das arme Volk schleppt geduldig den Karren, worauf die Fürsten und Liberalen ihre Affenkomödie spielen.