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Georg Büchner

* 17.10.1813 - † 19.02.1837


Zitate von Georg Büchner

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Soweit ein Tyrann blicket, verdorret Land und Volk.


Quelle: Der Hessische Landbote, Erste Botschaft - Darmstadt, im Juli 1834


Friede den Hütten! Krieg den Pallästen!


Quelle: Der Hessische Landbote, Erste Botschaft - Darmstadt, im Juli 1834


Das Leben der Vornehmen ist ein langer Sonntag; sie wohnen in schönen Häusern, sie tragen zierliche Kleider, sie haben feiste Gesichter und reden eine eigene Sprache.


Wenn man sich nur einbilden könnte, die Löcher in unseren Hosen wären Palastfenster, so könnte man schon wie ein König leben! So aber friert man erbärmlich.


Ein sonderbares Ding um die Liebe. Man liegt ein Jahr lang schlafwachend zu Bette, und an einem schönen Morgen wacht man auf, trinkt ein Glas Wasser, zieht seine Kleider an und fährt sich mit der Hand über die Stirn und besinnt sich und besinnt sich. – Mein Gott, wieviel Weiber hat man nötig, um die Skala der Liebe auf und ab zu singen? Kaum daß eine einen Ton ausfüllt. Warum ist der Dunst über unsrer Erde ein Prisma, das den weißen Glutstrahl der Liebe in einen Regenbogen bricht?


Quelle: "Leonce und Lena" - 1836


Ich habe noch eine gewisse Dosis Enthusiasmus zu verbrauchen; aber wenn ich alles recht warm gekocht habe, so brauche ich eine unendliche Zeit, um einen Löffel zu finden, mit dem ich das Gericht esse, und darüber steht es ab.


Quelle: "Leonce und Lena" - 1836


Wir sind Dickhäuter, wir strecken die Hände nacheinander aus, aber es ist vergebliche Mühe, wir reiben nur das grobe Leder aneinander ab - wir sind sehr einsam.


Quelle: "Dantons Tod" - 1835