Apho Logo


Ludwig Börne

* 06.05.1786 - † 12.02.1837


Zitate von Ludwig Börne

Insgesamt finden sich 390 Texte im Archiv.
Es werden maximal 12 Texte, täglich wechselnd, angezeigt.

Der Mensch soll alles dulden, – aber auch die Unduldsamkeit? Es ist schwer, sehr schwer.


Quelle: "Gesammelte Schriften | Band 1 | Vermischte Aufsätze " 1829-1834


Ich finde nichts lächerlicher als etwas lächerlich zu finden.


Die Katze lässt das Mausen nicht, auch wenn sie eine schöne Prinzessin geworden.


Der Mensch muß innerhalb eines Totallebens irgendein Organ zum höchsten Leben individualisieren, daß es das Herrschende werde für die übrigen


Das Leben ist allen Tieren gemein, aber sterben kann nur der Mensch.


Die Welt ist ein Spiegel: was hineinschaut, schaut heraus; er gibt nur zurück, was ihr ihm geliehen.


Ihr müßt Herzen säen, wollt ihr Herzen ernten.


Das Weib lebt nur, wenn es liebt, es findet sich erst, wenn es sich in einen Mann verliert.


Die Wahrheit dient oft nur als Leiter zur Lüge, der man verächtlich den Rücken wendet, sobald man die Höhe erreicht hat.


Quelle: "Gesammelte Schriften" 1829-1834


Was ist der Mensch für ein sonderbares Geschöpf! Aber gut, daß er so ist, daß er den Verzerrungen des Schmerzes eine possierliche Grimasse, der furchtbarsten Leidenschaft ihre Lächerlichkeit abzugewinnen versteht.


Quelle: "Gesammelte Schriften | Band 2 | XXVI - Der ewige Jude" 1829-1834


Die Klugheit ist oft so lästig wie ein Nachtlicht im Schlafzimmer.


Zum Glauben geht der Weg über den Unglauben.


Quelle: "Gesammelte Schriften" 1829-1834