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Den Tod fürchten ist nichts anderes, als sich weise dünken, da man es nicht ist.
Es ist etwas Rechtliches und Gutes darin, wenn ein Mensch von Scharfsinn und Talent, am rechten Ort, seine Einsicht aufgibt und für nichts achtet, um einer höheren zu huldigen, zu glauben und zu vertrauen.
Quelle: "Der Wandsbecker Bote"
Wenn ein Mensch auf die Bewegungen seiner bessern Natur nicht achtet, oder wenn er der geringern die volle Gewalt lässt, so spricht das Gewissen nach und nach leiser und schweigt endlich gar.
Merk auf die Stimme tief in dir;
Sie ist des Menschen Kleinod hier.
Quelle: "An meinen Sohn Johannes" - 1799
Freiheit und Knechtschaft sind wohl zwei,
Doch oft im Grunde einerlei.
Sie meinen wohl auch, daß sie die Sache hätten, wenn sie davon reden können und davon reden.
Die sich von Herzen lieb haben, verstehen einander durch stumme Gebärde.
Kämpf und erkämpf dir eignen Wert: Hausbacken Brot am besten nährt.
Sei gewiß, daß nichts dein Eigentum sei, was du nicht inwendig hast.
Wir sind nicht in der Welt, um zu grübeln und uns zu zanken, sondern um heilig zu leben.
Die Menschen tragen Ketten und sind Sklaven; aber sie sind nicht geboren, es zu sein, und haben die Hoffnung nicht verloren, wieder frei zu sein.
Quelle: "Der Wandsbecker Bote"
Gib deine Hand, du schön und zart Gebild!
Bin Freund und komme nicht zu strafen.
Sei guten Muts. Ich bin nicht wild,
sollst sanft in meinen Armen schlafen!