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Jedweder sucht eine Wahrheit nicht nach der er sich, sondern die sich nach ihm richte.
Quelle: "Der Wandsbecker Bote"
Es legte Adam sich im Paradiese schlafen;
da ward aus ihm das Weib geschaffen.
Du armer Vater Adam, du!
Dein erster Schlaf war deine letzte Ruh’!
Nicht die Frömmelnden, aber die frommen Menschen achte und geh’ ihnen nach! Ein Mensch, der wahre Gottesfurcht im Herzen hat, ist wie die Sonne, die da scheint und wärmt, wenn sie auch nicht redet.
Gottes Wege sind dunkel, aber das Dunkel liegt nur in unseren Augen, nicht auf Gottes Wegen.
Ich denk’, man soll lieber in sich fröhlich als brummsch sein und bin sehr dafür, daß man in allen Stücken seine Freude daheim habe und nicht auswärts suche.
Erwarte nichts vom Treiben und den Treibern; und wo Geräusch auf den Gassen ist, da gehe fürbaß.
Alle Wege, die uns zu etwas Ernsthaftem führen, sind nicht gebahnt und lustig; und so geht ein jeder den Weg, der ihm am meisten frommet. Ein jeder ist sich selbst der Nächste und muß selbst für sich antworten, was gehen ihn andere Leute an? Darum gehe jeder seinen Weg und tue, was ihm am meisten frommet.
Dies haltet fest und unangezweifelt im Herzen, daß dem guten Mann kein Böses begegnet im Leben noch im Tode. Die Augen der Götter stehen unverwandt über ihm und seinen Schicksalen offen.
Wenn es Dir um Weisheit zu tun ist, so suche sie und nicht das Deine und brich Deinen Willen und erwarte geduldig die Folgen.
O Herr lehr uns bedenken wohl,
Daß wir sind sterblich allzumal.
Quelle: "An meinen Sohn Johannes" - 1799
Er läßt die Sonn aufgehen,
Er stellt des Mondes Lauf;
Er läßt die Winde wehen
Und tut die Wolken auf.
Lebt wohl. und wißt, daß alles Quark ist - außer einem fröhlichen Herzen, das seiner bei aller Gelegenheit mächtig ist.