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Thomas Carlyle

* 04.12.1795 - † 04.02.1881


Zitate von Thomas Carlyle

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Gesegnet ist der, der seine Arbeit liebt. Er möge keinen anderen Segen erbitten.


Ein Mann, der gern arbeiten möchte und keine Arbeit finden kann, ist vielleicht der traurigste Anblick, den uns die Ungleichheit des Glückes unter der Sonne sehen lässt.


Die Heuchelei ist die materia prima des Teufels, von der aller Lug und Trug, alle Schwachheit und Abscheulichkeit herrührt, von der nichts Wahres kommen kann. Denn die Heuchelei ist selbst eigentlich eine doppelt destillierte Lüge, eine Lüge in der zweiten Potenz.


O Mensch, nicht deine Werke, die alle vergänglich und unendlich klein sind, können Wert und Dauer haben, sondern nur der Geist, in dem du wirktest, in dem du sie vollbrachtest.


Die öffentliche Meinung ist die größte Lüge der Welt.


Die Größe eines großen Mannes zeigt sich darin, wie er die kleinen Leute behandelt.


Napoleon hat[te] Worte zur Verfügung, die wie Austerlitz-Schlachten sind.


Quelle: "Breviere ausländischer Denker und Dichter" - 1921


Steige hinab in deinen inneren Menschen und sieh, ob du dort Spuren einer Seele findest!


Quelle: "Vergangenheit und Gegenwart" - 1903


Bei einem des Titels »Dichter« würdigen Mannes sind die Verstandeskräfte mit dem sittlichen Gefühl unlösbar vereint, und seine Kunst hängt von der Vollkommenheit beider ab. Dem Dichter, der nicht ebenso edel und recht als temperamentvoll empfindet, kann es auf die Dauer nicht gelingen, andere zu rühren.


Quelle: "The life of John Sterling" - 1851


Skeptizismus bedeutet nicht allein geistigen Zweifel, sondern auch sittlichen Zweifel, allerlei Unglauben, Unaufrichtigkeit, geistige Lähmung.