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Sei niemals der Erste oder der Letzte in der Mode.
Sprich über das Moderne ohne Verachtung und über das Alte ohne Vergötterung.
Einem verständigen Menschen ist es unmöglich, für Narren keine Verachtung zu empfinden, ebenso einem Mann von Ehre, vor Spitzbuben keine Abscheu zu haben; aber du mußt es über dich gewinnen, beides nicht in seinem ganzen Ausmaß merken zu lassen. Jene sind, fürchte ich, eine zu große Mehrheit, um sich mit ihnen anzulegen.
Du sollst nie dem Scheine und der Äußerlichkeit trauen, sondern sollst nur andere Leute damit abspeisen.
Frauen, auch wenn sie sonst als vernünftig gelten, haben allesamt, mal mehr, mal weniger, Eigenheiten, Launen, Stimmungen und Schwächen, vor allem die der Eitelkeit. Studiere aufmerksam alle ihre Fehler, stelle sie zufrieden, so gut du kannst, ja, huldige ihnen und opfere ihnen deine eigenen kleinen Launen auf.
Wenn Gott dir Geist geben sollte, dann trage ihn wie dein Schwert in der Scheide und fuchtele nicht damit herum zum Schrecken der ganzen Gesellschaft.
Quelle: "Briefe an seinen Sohn Philip Stanhope über die anstrengende Kunst ein Gentleman zu werden" -
Wenn du siehst, daß dein Gegner Feuer fängt, beende den Wortstreit mit einem Scherz.
Ein Mann tut besser, er redet mit den Frauen zuviel als zuwenig.
Eitelkeit ist jedem umso abstoßender und empörender, als jeder ohne Ausnahme Eitelkeit besitzt, und zwei Eitelkeiten können einander niemals lieben.
Trage dein Wissen wie deine Uhr in einer verborgenen Tasche und ziehe sie nicht hervor, nur um zu zeigen, daß du eine besitzt.