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Moriz Philipp Carrière

* 05.03.1817 - † 19.01.1895


Zitate von Moriz Philipp Carrière

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Zur Vollendung des Schönen ist ein Ineinanderwirken von Anschauung, Gefühl und Gedanke nötig.


Da Gesinnung und Überzeugung außerhalb des Bereichs des Erzwingbaren stehen, so folgt das Recht der Gewissensfreiheit und ihre Unantastbarkeit in der Rechtsgesellschaft.


Geist, Charakter, Ansehen, Vermögen begründen stets eine Aristokratie; dem Rechte widerstreitet nur, daß sie eine erbliche Kaste sei, in welcher der Schein an Stelle der Wahrheit tritt.


Unsere wahre Geburt ist die Wiedergeburt, die Erhebung über die Natur und Selbstsucht zur Geistigkeit, die sich als ein Glied im Reich der Liebe erfaßt, und das Heil nicht in Außendingen, sondern in der Innerlichkeit der Seele sucht.


Nach der Idee das Besondre zu gestalten, ist Sache der Kunst; die Idee nach den verschiedenen Seiten hin denkend zu erfassen, die Idee des Staats, der Kunst, der Menschheit selbst auf Grundlage des Tatsächlichen und Gegebenen kraft der vorausschauenden Phantasie und der schließenden Vernunft auszubilden, ist Sache der Philosophie.