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Emilio Castelar y Ripoll

* 07.09.1832 - † 25.05.1899


Zitate von Emilio Castelar y Ripoll

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Fragt die Seeleute, was sie bevorzugen; ob die Gefahr, in einem stürmischen Meer zu schiffen, oder die erdrückende Hitze, der man zwischen den Sonnenwenden ausgesetzt ist. Sicherlich ziehen sie die Stürme, den Wind, die große Woge vor. Wogen, Bewegung, Lärm, Sturm, Kraft: das, das liegt in der Freiheit.


Quelle: "Reden Emilio Castelar"


Es muß zur Ehre des menschlichen Geschlechts anerkannt werden, daß Verfolgungssucht und Märtyrerthum nie verfehlen die Zahl der Vertheidiger der zum Märtyrerthum getriebenen Idee, der geächteten Idee zu vermehren; das ist der ewige Ruhm des Menschengeschlechts und der ewige Nachhall seiner Geschichte.


Quelle: "Reden Emilio Castelar"


Haben sie nicht bemerkt, daß die großen Männer verschwinden? Glücklicherweise gibt es keine großen Männer mehr, weil das Menschengeschlecht hoch gewachsen ist.


Ich achte den Menschen höher, der der göttlichen Hilfe im Glück bedarf, als denjenigen, der sich im Unglück von ihr trösten läßt.


Wenn wir die Geschichte überblicken, so muß uns bei der reichen Mannigfaltigkeit der Tatsachen die geringe Anzahl der Ideen in Erstaunen setzen. An einer einzigen Idee zehrt ein ganzes Jahrhundert.


Quelle: "Reden Emilio Castelar"