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Max Dauthendey

* 25.07.1867 - † 29.08.1918


Zitate von Max Dauthendey

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Daß Du weiße Haare hast – so viele, wie ich jetzt habe, das tut mir nicht weh, das liebe ich, daß die Zeit uns zeichnet und das Alter uns würdig macht, mein teurer Schatz. Ob du alt und verrunzelt bist, wie ein alter vertrockneter Nußknacker, das ist mir gleich, wenn nur Deine Seele nicht armselig unbedeutend wird. Sonst ist mir alles lieb, was die Zeit unserem Leben antun muß. Das ist mir heilig.


Quelle: "An seine Frau Anny"

Ein Mensch, der zu langsam ist, der wird nicht so viel Schaden unter den Menschen anstiften als der Mensch, der zu schnell ist.


Wer sich dünkt, mehr und besser zu sein, edler als die Tiere und die Pflanzen und die Erde und alle Dinge, weil er Mensch ist, dieser Mensch hat dadurch, dass er so denkt, den Anschluss an die Welt und an sich selbst, an seinen eigenen Urzustand eingebüßt. 


Sehnsucht haben heißt so heißes Blut kriegen, daß alles ringsum verdorrt.


Wir sind doch alle in den weiten Lebensräumen Zaungäste nur bei Wünschen und bei Träumen.