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Richard Dehmel

* 18.11.1863 - † 08.02.1920


Zitate von Richard Dehmel

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Wohin kämen wir, wenn nicht ab und zu etwas unseren Weg versperrte?


Siege oder Niederlagen,
immer gilt es neu zu wagen.


O wie sie lieben! wie sie maßvoll bleiben!nur ja den lieben Nächsten nicht bereichern!Wie sie gewissenhaft Tauschhandel treibenund brav Gefühlchen zu Gefühlchen speichern!


Mensch, du sollst dich selbst erziehen,
und das wird dir mancher deuten:
Mensch, du mußt dir selbst entfliehen.
Hüte dich vor diesen Leuten!


Das alte Lied

Die Rosenknospe gab sie mir,
ein weh Lebwohl klang nach,
ich wollte Lächeln, als ich ihr
dafür ein Lied versprach.

Ihr stand ein Tränchen im Gesicht,
und lächeln wollte sie auch;
doch lächelten wir beide nicht,
das ist so Abschiedsbrauch.

Jetzt lächel ich in einem fort,
und ihr ist nicht mehr weh;
die Rosenknospe ist verdorrt,
das Lied ist aus - juchhee!