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Richard Dehmel

* 18.11.1863 - † 08.02.1920


Zitate von Richard Dehmel

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Da du so stark bist, darfst du mich begehren,
Doch meine Schönheit bleibt mein freies Gut.
Da du so stark bist, kannst du mich zerstören,
Wenn dir die Tat nicht selbst zu wehe tut.
Da du so stark bist, mußt du mir beschwören,
dass du beschützen wirst mein schutzlos Blut.
Da du so stark bist, will ich dir nicht wehren,
dass deine Hand in meiner ruht…


Der Bräutigam

Mein tolles Herz, ich leg auf dich die Hände.
Nun träum dich an ein sonnig fern Gelände,
da deckt man dich mit stillen Blumen zu.
Da lauscht eine Mutter dem Ruf der Maiglocken
und glättet einer Braut die wirren Locken
und bittet dich: gib Ruh, gib Ruh.


Gib und vergib von Herzen gern,
das ist des Glückes Keim und Kern.


Lernen Sie den Augenblick begreifen! Das Bewußtsein ist die höchste Lust des Lebens.


Jede Gewöhnung, sogar die Verstellung, wird Eigenschaft schließlich;Schwermut, stelle dich leicht, bis du zum Gleichmut gedeihst!