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Charles Dickens

* 07.02.1812 - † 09.06.1870


Zitate von Charles Dickens

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Wieviel entsetzlicher ist es, über diese enge Nachbarschaft mit den Todgeweihten nachzudenken – über Menschen in voller Gesundheit und Lebenskraft, in der Blüte der Jugend oder den besten Lebensjahren, mit all ihren Fähigkeiten und Empfindungen, die ebenso fein und vollkommen sind wie eure eigenen, und dennoch todgeweiht – so gewiß – so unauslöschlich von der Hand des Todes gezeichnet, als hätte eine tödliche Krankheit ihre Leiber zu Schatten abgezehrt und die Zersetzung bereits begonnen!


Quelle: "Ein Besuch in Newgate"


Ich brauche Informationen.
Eine Meinung bilde ich mir selbst.


Der Wunsch von Personen niederer Lebensklassen, die Sitten und Gebräuche jener nachzuäffen, die das Glück über sie gesetzt hat, ist oft Gegenstand der Betrachtung und nicht selten der Klage. In großem Maße besteht diese Neigung vielleicht bei dem Kleinadel - den Möchtegern-Aristokraten - des Mittelstandes und existiert dort zweifellos.


Quelle: "Sketches by Boz - Londoner Vergnügungen und Ergötzlichkeiten" - 1836


Nichts auf der Welt ist so wunderbar ansteckend wie schlechte Laune.


Könnten wir alle Reichen in die tiefen Armutszustände versetzen und sie zurücksenden an die Gerichtstafel und auf die Kanzel, dann würden die schönen Reden von der Verdorbenheit und Sittenlosigkeit der Armen aufhören, die bei harter Arbeit von der Hand in den Mund leben; dann würden sie’s wissen, daß sie, verglichen mit jenen Hilflosen, himmlische Engel in ihrem täglichen Leben sein sollten und nur noch demütige Ansprüche auf den Himmel machen.


Es wäre ein Wunder, wenn ein junger Mann, der unter einem unausgesetzten System unnatürlichen Zwangs steht, nicht zuletzt ein Heuchler würde.


Quelle: "Schwere Zeiten" - 1854


Keine Reue ist so schmerzlich als die vergebliche.