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Denis Diderot

* 05.10.1713 - † 31.07.1784


Zitate von Denis Diderot

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Die Wahrheit triumphiert schon, wenn sie Aufnahme bei einigen guten Menschen findet, denn es liegt nicht in ihrem Wesen, vielen zu gefallen.


Gewöhnlich entsteht die Größe des Charakters aus einem natürlichen Gleichgewicht mehrerer entgengesetzter Eigenschaften.


Quelle: "Rameaus Neffe" - 1760-1764

Wenn die Vernunft ein Geschenk des Himmels ist und wenn man vom Glauben das gleiche sagen kann, so hat uns der Himmel zwei unvereinbare, einander widersprechende Geschenke gemacht.


Wer freimütig gesteht, dass er nichts weiß, was er nicht kennt, macht mich geneigt, ihm das zu glauben, was er mir begreiflich zu machen versucht.


Quelle: "Gedanken zur Interpretation der Natur" - 1754

Manch eine Frau stirbt, ohne je den höchsten Genuss der Wollust gekannt zu haben. Dieses Gefühl, das ich mit einer flüchtigen Epilepsie vergleichen möchte, empfinden sie selten, während es uns entgegen kommt, sobald wir es herbeirufen.


Der argwöhnische Liebhaber gleicht einem Kater, dem bei Nebelluft die Ohren jucken.


Quelle: "Die geschwätzigen Kleinode" - 1748

Der einzelne kann sich vervollkommnen. Aber die Menschheit als ganzes wird weder besser noch schlechter.


Eine große Lehre, die man oft geben kann, ist das Geständnis der eigenen Unzulänglichkeit.


Zahle nie im voraus, wenn du nicht schlecht bedient sein willst.


Quelle: "Jacques der Fatalist" - 1771

Über die Fehler meines Freundes rede ich nur mit ihm selbst.


Der erste Schritt zur Philosophie ist der Unglaube.


Die Armut hat ihre Freiheiten, der Reichtum seine Zwänge. Denis Diderot, Gründe, meinem alten Hausrock nachzutrauern