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Denis Diderot

* 05.10.1713 - † 31.07.1784


Zitate von Denis Diderot

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Es gibt keinen wahren Reichtum außer dem Menschen und der Erde. Der Mensch ist wertlos ohne die Erde und die Erde wertlos ohne den Menschen.


Der erste Schritt zur Philosophie ist der Unglaube.


In der Natur fressen sich alle Gattungen, alle Stände fressen dich in der Gesellschaft, wir strafen einer den andern, ohne daß das Gesetz sich dreinmische.


Quelle: "Rameaus Neffe" - 1760-1764


Die Zeichnung gibt den Dingen die Gestalt, die Farbe das Leben.


Was für eine Komödie wäre diese Welt, wenn man nicht selber eine Rolle darin spielen müßte.


Die Philosophen haben viele Schlechtigkeiten über den Klerus gesagt. Die Kleriker viele Schlechtigkeiten über die Philosophen. Aber niemals töteten Philosophen Kleriker, doch Kleriker viele Philosophen.


Eine Enzyklopädie bedeutet eine uneigennützige und schnelle Darlegung der menschlichen Entdeckungen in allen Orten, Gattungen und Jahrhunderten, ohne jede Beurteilung der Personen ...


Quelle: "Enzyklopädie"


Je älter die Einrichtungen der Dinge, je mehr gibt’s Idiotismen.


Quelle: "Rameaus Neffe" - 1760-1764


Es gibt ein geheimes Band zwischen den Frauen; sie hassen einander, aber sie nehmen einander in Schutz.


Keine Art der Quälerei gibt es, die der zivilisierte Mann nicht ungestraft an der Frau verüben könnte. Die einzige Vergeltung, die in ihrer Macht steht, bringt das Zerwürfnis der Ehe mit sich.


Die Symphonie des Lebens baut sich auf Motiven aus der Jugend auf.


Es ist eine gemeine Niederträchtigkeit, andern zum Zeitvertreib einen Gutmütigen aufzuopfern, und gewöhnlich verfällt man auf diesen. Dies ist eine Falle, die wir Neuankommenden legen, und ich habe fast niemanden gefunden, der nicht hineingetappt wäre.


Quelle: "Rameaus Neffe" - 1760-1764