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Denis Diderot

* 05.10.1713 - † 31.07.1784


Zitate von Denis Diderot

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Eine große Lehre, die zu geben man oft Gelegenheit hat, ist das Geständnis der eigenen Unzulänglichkeit.


Quelle: "Gedanken zur Interpretation der Natur" - 1754

Frauen, ich beklage euer Los! Für euer Elend kann es nur eine Entschädigung geben, und wäre ich Gesetzgeber, so wäre sie euch womöglich zuteil geworden. Von jeder Knechtschaft befreit, hättet ihr, wo immer ihr euch zeigt, als unantastbar gegolten.


Quelle: "Über die Frauen" - 1772

Ein anhaltendes Unglück versöhnt mit allen Menschen, und der Verlust ihrer Reize söhnt alle Frauen mit einer einst schönen Frau aus.


Quelle: "Von der Unbeständigkeit des öffentlichen Urteils über unsere persönlichen Handlungen"

Die Frauen sind undurchdringlich, wenn sie sich verstellen, grausam in der Rache, unerschütterlich in ihren Plänen, skrupellos in ihren Mitteln, voll tiefen geheimen Hasses gegen die Herrschaft des Mannes.


Quelle: "Über die Frauen" - 1772

In fast allen Ländern hat die Grausamkeit der bürgerlichen Gesetze sich mit der Grausamkeit der Natur gegen die Frauen verbündet. Sie werden behandelt wie schwachsinnige Kinder.


Quelle: "Über die Frauen" - 1772

Wenn ich weine, finde ich oft, daß ich ein Narr bin.


Quelle: "Jacques der Fatalist" - 1771

Der Despotismus bedeutet die Willkürherrschaft eines einzelnen über die Mehrheit mit Hilfe einer Minderheit; aber der Despot kann zur Willkürherrschaft erst gelangen, nachdem er diese Minderheit verdorben hat.


Wenn wir mehr Verstand haben als die Frauen, so haben sie bestimmt mehr Instinkt als wir.


Quelle: "Über die Frauen" - 1772

Doppelzüngigkeit – Das ist das eigentümliche Laster des verschlagenen Menschen, und der verschlagene Mensch ist ein böser Mensch, der zwar das Äußere des guten Menschen hat, das heißt schönen Schein, aber ein falsches Spiel treibt.


Man lobt die Tugend, aber man hasst sie, man flieht sie, man läßt sie frieren, und in dieser Welt muss man die Füße warm halten.


Quelle: "Rameaus Neffe" - 1760-1764

Gegen unvernünftige Gesetze werden wir Reden halten, bis man sie bessert, und unterdessen werden wir uns ihnen blindlings unterwerfen.


Je weiter die Grenzen der Wissenschaft werden, desto enger werden die Grenzen der Hochachtung: nur noch denjenigen wird sie entgegengebracht, die sich durch große Überlegenheit auszeichnen. Dann nimmt die Zahl der Anhänger ab ...


Quelle: "Gedanken zur Interpretation der Natur" - 1754