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Annette von Droste-Hülshoff

* zw. 10. und 14.01.1797 - † 04.05.1848

Illustration mit dem Titel: Das alte Schloß
"Das alte Schloß"
Illustration von © Michael Blümel

Zitate von Annette von Droste-Hülshoff

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Wo man am meisten fühlt, weiß man am wenigsten zu sagen.


O neues Jahr, du musst noch viel erfahren, Kennst du nicht Krieg und Seuchen und Gefahren? Und meine liebsten Sorgen wohnen fern.


Wenn mein Geist geschieden,
so weint mir keine Träne nach,
denn dort, wo ich weile, dort ist Frieden,
dort leuchtet mir der helle Tag!

Weht nächtlich seine Engelsflügel
der Friede übers Weltenreich,
denkt nicht an meines Grabes Hügel,
denn von den Sternen grüß ich Euch!


Der eigentliche Kern der Freundschaft: ein Glaube, ein Hoffen, ein gemeinsames Werk! Es liegt eine große Freude darin.


Kein Wort, und wär es scharf wie Stahles Klinge,
soll trennen, was in tausend Fäden eins,
so mächtig kein Gedanke, dass er dringe
in den Becher reinen Weins.
Das Leben ist so kurz, das Glück so selten,
so großes Kleinod, einmal sein statt gelten!