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Franz von Dingelstedt

* 30.06.1814 - † 15.05.1881


Zitate von Franz von Dingelstedt

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Wer das Leben schildern will, der lerne es zuerst sehen – dann kennen und zuletzt wiedergeben; drei ganz und gar verschiedene Fähigkeiten und Tätigkeiten, die im Dichter zusammentreffen müssen, wenn er etwas Lebendiges schaffen will.


Das Herz, nicht Brockhaus’ Lexikon bestimmt das Alter des Poeten.


Quelle: in der "Deutschen Rundschau" - 1890


Die Bedingungen der einfachsten, ursprünglichsten Menschen-Existenz, mit denen ungestraft niemand bricht, auch der Bevorzugteste nicht, sind: eine Heimat und der feste Zusammenhang mit der Familie. Was hilft es dir, hoch gestiegen zu sein, wenn du auf dem Gipfel allein stehst, ganz allein!


Quelle: "Die Amazone" - 1868


Der Mann allein ist würdig großer Ahnen, der wagt auf ihre Schultern sich zu heben, kühn auszuschreiten kühn gebroch’ne Bahnen.


Gründlich ergründen sie drin des Volks zu begründendes Grundrecht,
Draußen indes grundschlecht wird es dem Volke zumut.


Quelle: "Nacht und Morgen: Fresken in der Paulskirche: intra et extra muros"