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Hedwig Dohm

* 20.09.1831 - † 01.01.1919


Zitate von Hedwig Dohm

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Man wird den Frauen das Kindergebären noch ganz verleiden mit der Sucht, sie damit für alle andern Lebensansprüche abfinden zu wollen.


Quelle: "Die Mütter" 1903 - Hedwig Dohm

Wenn wir uns die Urtheile und Aussprüche vergegenwärtigen, die von Dichtern und Prosaikern, von Narren und Weisen, von Dummköpfen und erhabenen Denkern von den ältesten Zeiten bis zum heutigen Tage über Frauen gefällt worden sind und gefällt werden, so können wir uns eines tiefen Staunens nicht erwehren, eines Staunens über die unfaßlichen Widersprüche, die uns allerorten entgegentreten und verwirren.


Quelle: "Der Frauen Natur und Recht" - 1876

Kein organisches Wesen, also auch keine Frau, wird auf die Dauer in einer Sphäre leben können, die seiner Natur entgegen ist.


Quelle: "Der Frauen Natur und Recht" - 1876

Der Glaube an die uranfänglich eingeborne Volksseele ist ein metaphysicher Aberglaube. Die Wissenschaft lehrt, daß die Eigenart eines Volkes erzeugt und bedingt wird durch Boden, Klima und Geschichte, durch die politischen und ökonomischen Zustände eines Landes.


Quelle: "Der Frauen Natur und Recht" - 1876

Jeder echte Mann schaudert bei der Vorstellung, daß seine Frau klüger sein könnte, als er.


Quelle: "Der Frauen Natur und Recht" - 1876