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Wer liebt, der hat das Edelste getan, Denn ohne Liebe ist das Leben Wahn.
Quelle: "Yūsuf und Zulaikha"
Wer Dornen seines Weges zertritt,
ist mir der rechte Wanderer;
er lobt sich einen rauhen Pfad,
nicht Blumenwiesen anderer.
Erwidere das Böse mit guter Tat,
Denn die Bosheit rächt sich, wenn auch auf Raten.
Der Segen der guten Taten, die du dem Feinde schenkst,
Ist der beste Samen für die gute Saat.
Stets öffne huldvoll Freunden deine Hand
Und setz den Fuß nicht in des Geizes Schlucht;
Nie leihe ihnen, doch auch nehme nie,
Dieweil das Leihen der Freundschaft Schere heißt.
Mach durch Geschenke sie von Bürden frei
Und drücke nie sie durch des Leihens Last;
Doch tritt mit Vorsicht auf des Schenkens Bahn,
Sonst hängst du selbst des Leihens Last dir an.
Quelle: "Yūsuf und Zulaikha"
Weit glaubt ich dich am Weltenrand,
Jenseits des Meeres erwartetest du mich.
Nun lernt ich, dessen Schiff so spät dich fand:
Als ich aussegelte, verließ ich dich.