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Joseph von Eichendorff

* 10.03.1788 - † 26.11.1857


Zitate von Joseph von Eichendorff

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Das sind die rechten Leser, die mit über dem Buche dichten. Denn kein Dichter gibt einen fertigen Himmel; er stellt nur die Himmelsleiter auf von der schönen Erde.


Man setzt uns auf die Schwelle,
Wir wissen nicht woher?
Da glüht der Morgen helle,
Hinaus verlangt uns sehr.


Der Dichter ist das Herz der Welt.


Bald, ach wie bald kommt die stille Zeit,
da ruh’ auch ich, und über mir
rauscht die stille Waldeinsamkeit,
und keiner mehr kennt mich auch hier.


Der Abend

Schweigt der Menschen laute Lust:
Rauscht die Erde wie in Träumen
Wunderbar mit allen Bäumen,
Was dem Herzen kaum bewußt,
Alte Zeiten, linde Trauer,
Und es schweifen leise Schauer
Wetterleuchtend durch die Brust.


Da draußen, stets betrogen,
Saust die geschäft’ge Welt.


Quelle: "Ahnung und Gegenwart" - 1815


Romantik: Lehre von der alleinseligmachenden Nützlichkeit.