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Paul Ernst

* 07.03.1866 - † 13.05.1933


Zitate von Paul Ernst

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Hast einen Diener, der am Aug den Willen
Dienstfertig abliest, gleich ihn zu erfüllen:
So hast du einen Reiter, der dem Gaul
Verständig legt den Zügel in das Maul.


Quelle: "Gedichte und Sprüche" - 1934


Die Dummheit macht im Kampf ... stets überlegen, solange sie angreifen kann; erst wenn sie gesiegt, dann stellt es sich heraus, daß sie nicht neu zu bauen vermag...


Quelle: "Der Denker Paul Ernst. Ein Weltbild in Sprüchen" - 1931


Die erste Verantwortlichkeit ist die für dich selber.


Die Dichter sollten nicht auf der Ebene der großen Menge stehen, sondern die höchsten Gedanken haben, welche ihrer Zeit erreichbar sind.


Quelle: "Der Weg zur Form"


Es war wohl noch nie so viel guter Wille bei den Regierenden wie heute: aber weil auch wohl noch nie so wenig natürliche Vernunft war, hat das Volk trotz aller äußeren Fortschritte noch nie so gelitten wie in unseren Tagen.


Quelle: "Der Denker Paul Ernst. Ein Weltbild in Sprüchen" - 1931


Toren Kleines nur beginnen.
Sind dabei mit allen Sinnen;
Großes mancher hat vollführt,
Der sich weniger gerührt.


Quelle: "Gedichte und Sprüche" - 1934


Der Glaube ist beständig neu mit jedem neuen Gläubigen, wie die Natur beständig neu ist mit jedem, der sie neu sieht.


Du bist geboren edel oder gemein,
Als beides kannst du gut und böse sein.
Gut ist und Böse oft ein Zufall bloß,
Von Gut zu Böse ist der Schritt nicht groß.


Quelle: "Gedichte und Sprüche" - 1934


Eine Revolution ist das größte Unglück, das über ein Volk kommen kann. Wenn die Jugend den Glauben an die Autorität verliert, dann ist das Unglück für sie noch größer, wie das Unglück der Revolution für das Volk ist.


Quelle: "Der Denker Paul Ernst. Ein Weltbild in Sprüchen" - 1931


Sehr viele Menschen sind gut, solange sie keine Veranlassung haben, es nicht zu sein.