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Ehrfurcht, Treue, Gewissenhaftigkeit, Aufopferung, Glaube, Unterordnung unter das Höhere – alle Tugenden sind ewige Forderungen an uns, die wir in den Formen des geschichtlichlichen Lebens immer neu erfüllen müssen.
Quelle: "Der Denker Paul Ernst. Ein Weltbild in Sprüchen" - 1931
Dem Dramatiker verlieh ein Gott nicht, zu sagen, was er leidet; er hat ihm verliehen zu sagen, wie das Leid überwunden wird.
Quelle: "Der Denker Paul Ernst. Ein Weltbild in Sprüchen" - 1931
Es ist nicht ein grundsätzlicher Unterschied der Art des Verstandes zwischen Mann und Weib vorhanden; aber grundsätzlich verschieden in der Art des Willens.
Quelle: "Der Denker Paul Ernst. Ein Weltbild in Sprüchen" - 1931
Wir müssen handeln, und wir müssen verstehen. Aus diesen beiden Notwendigkeiten ergeben sich unvereinbare Gegensätze in unserem Leben. Zwischen ihnen müssen wir hindurch.
Die Dichter sollen nicht auf der Ebene der großen Menge stehen, sondern die höchsten Gedanken haben, welche ihrer Zeit erreichbar sind.
Wichtig ist nur das Woher und Wohin!
Das aber ist Gott.
Ein Kind hat alles, was es will, denn es kann alles haben in seiner Vorstellung. Dadurch aber ist es frei von der Welt.
Quelle: "Der Denker Paul Ernst. Ein Weltbild in Sprüchen" - 1931
Unsere Kultur geht mit furchtbarer Schnelligkeit zurück; nicht die geringste Ursache ist die Verderbnis unserer gebildeten Jugend, die einmal die Kultur tragen soll.
Je höher einer steht, desto mehr sieht er, desto mehr muß er wünschen, desto mehr bleibt ihm unerfüllt – desto weniger bedeutet ihm eine Erfüllung.
Quelle: "Der Denker Paul Ernst. Ein Weltbild in Sprüchen" - 1931
In dem Gedanken des Werdens liegt die unerschöpfliche, immer trostreiche Besserungsmöglichkeit des Menschen.
Quelle: "Erdachte Gespräche"