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Genug weiß niemand, zu viel so mancher.
Quelle: "Aphorismen, Sentenzen und anderes - nicht nur für Mediziner"
5. bearb. Auflage - Johann Ambrosius Barth Verlag Leipzig - 1988
Wie viel Bewegung wird hervorgebracht durch das Streben nach Ruhe!
Die euch Haß predigen, erlösen euch nicht.
Ein Gewaltiger erlebt Gewaltiges in seinen vier Pfählen.
Frieden kannst du nur haben, wenn du ihn gibst.
Das Meiste haben wir gewöhnlich in der Zeit getan, in der wir meinten, zu wenig zu tun.
"Wenn mein Herz nicht spricht, dann schweigt auch mein Verstand", sagt die Frau. "Schweige, Herz, damit der Verstand zu Worte kommt", sagt der Mann.
Der Gläubige, der nie gezweifelt hat, wird schwerlich einen Zweifler bekehren.
Die Katzen halten keinen für eloquent, der nicht miauen kann.
Die Tugend, die uns niemals Spott eingetragen hat, besitzen wir nicht.
Quelle: "Aphorismen" - 3. Aufl. Gebr. Paetel, Berlin - 1890
Man darf anders denken als seine Zeit, aber man darf sich nicht anders kleiden.
Mitleid ist die Liebe im Negligé
Der Hochmut ist ein plebejisches Laster.
Im Laufe des Lebens nutzen unsere Laster sich ab wie unsere Tugenden.
Gebrannte Kinder fürchten das Feuer oder vernarren sich darin.