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Marie von Ebner-Eschenbach

* 13.09.1830 - † 12.03.1916


Zitate von Marie von Ebner-Eschenbach

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Wenn eine Frau sagt jeder, meint sie: jedermann Wenn ein Mann sagt jeder, meint er: jeder Mann.


Es gibt ein Buch, das viele, die es auswendig wissen, nicht kennen.


Im Laufe des Lebens verliert alles seine Reize und seine Schrecken, nur eines hören wir nie auf zu fürchten: das Unbekannte.


Wir sollten nicht nur leben, als ob wir morgen sterben, sondern auch, als ob wir noch hundert Jahre leben könnten.


Welch ein Unterschied liegt darin, wie man’s macht und wie sich’s macht!


Die Menschen, bei denen Verstand und Gemüt sich die Waage halten, gelangen spät zur Reife.


Eine Erkenntnis von heute kann die Tochter eines Irrtums von gestern sein.


Nur der Starke kann verzeihen, der Schwächling wird immer nachtragen.


Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.


Der Weise ist selten klug.


Die einzigen von der Welt unbestrittenen Ehren, die einer Frau zuteil werden können, sind diejenigen, die sie im Reflex der Ehren ihres Mannes genießt.


Aller Haß, zu dem wir Menschen fähig sind, kann mit einer ganz einfachen Methode abgebaut werden: Man setzt sich jeden Abend eine halbe Stunde hin und verzeiht, indem man sagt: ‚Wir wollen immer verzeihen, dem Reuigen um seinetwillen, dem Reuelosen um unseretwillen.‘


Uns ist nicht immer klar, worin Taktgefühl sich äußert. Aber wir merken, wenn es fehlt.


Mit unseren Eltern begraben wir die Vergangenheit, mit unseren Kindern die Zukunft.


Die Kraft verleiht Gewalt, die Liebe verleiht Macht.